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THAL: Ab heute mehr Polizei unterwegs

Ab heute ist die Kantonspolizei im Rheintal präsenter denn je. «Am 1. Juli schreiben wir Geschichte», sagte Bruno Zanga, Kommandant des Stützpunktes Thal, gestern bei der Präsentation des neuen Konzepts.
Kurt Latzer

Kurt Latzer

Mit dem Projekt «Kantonspolizei der Zukunft» (KdZ) wird das umgesetzt, was sich viele Rheintalerinnen und Rheintaler schon lange wünschen: Mehr Polizeipräsenz. Mit der Umsetzung von KdZ hat die Polizei vor allen an Wochenenden oder bei grösseren Einsätzen mehr Leute zur Ver­fügung. «Wir passen uns damit den Veränderungen, die eine 24-­ Stunden-Gesellschaft mit sich bringt, an», sagte Bruno Zanga. Die grössere Präsenz der Polizei erhöhe nicht nur die subjektive Sicherheit, sondern auch die Effizienz. Die Polizei kann rascher mehr Einsatzkräfte vor Ort bringen, die einzelnen Polizisten werden entlastet.

Die Zahl der Dorfpolizisten ändert sich nicht

Um das neue Regime in der Polizeiregion Bodensee – Rheintal realisieren zu können, waren Personalverschiebungen von den Polizeistationen hin zu den mobilen Elementen nötig. Ab heute leisten im Stützpunkt Thal über 50 Personen Dienst, bis zur Umstrukturierung waren es 26. Dies wurde durch einen Entscheid des Kantonsrates möglich. «Voraussetzung für den Erfolg der Strategie», sagte Zanga.

Um für die mobile Einheit mit Schichtbetrieb genug Leute zu haben, mussten Polizisten von örtlichen Polizeistationen abgezogen werden. Auch Rheintaler Dorfpolizisten? «Es ist schon möglich, dass von Gemeindeposten Leute abgezogen und umgeteilt wurden», sagt Bruno Zanga, «an der Zahl der Dorfpolizisten, wie beispielsweise denen auf dem Posten Widnau, ändert sich nichts.» Denn die Dorfpolizisten werden von den Gemeinden finanziert. Froh über mehr Leute im Rheintal ist die Kantonspolizei auch wegen der Grenznähe. So kann die grenzüberschreitende Kriminalität besser eingeschränkt, auf Einbrüche und andere Delikte schneller reagiert werden. Wegen der Grenzen wurde «Kantonspolizei der Zukunft» zuerst beim Stützpunkt Thal umgesetzt. Ab heute sind im St. Galler Rheintal deutlich mehr Patrouillen der Kantonspolizei unterwegs, tagsüber und in der Nacht. Aus diesem Grund wurde der Stützpunkt Thal nicht nur technisch aufgerüstet, sondern auch mit zusätzlichen Fahrzeugen. Die grössere Anzahl von Patrouillen dient auch der Sicherheit der Polizisten, weil nun kein Zwei-Mann-Team mehr alleine ist. In den nächsten Jahren soll KdZ in weiteren Stützpunkten eingeführt werden.

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