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TENNIS: «Spass für Leiter und Kinder»

Der TC Diepoldsau-Schmitter spielt in diesem Monat regelmässig mit behinderten Kindern der Heilpädagogischen Schule (HPS) Heerbrugg Tennis. Die Aktion soll wiederholt werden – wohl in anderer Form.
Yves Solenthaler
20 Kinder der Mittelstufe der PHS Heerbrugg spielen an jedem Dienstag im September Tennis beim TC Diepoldsau-Schmitter. (Bild: ys)

20 Kinder der Mittelstufe der PHS Heerbrugg spielen an jedem Dienstag im September Tennis beim TC Diepoldsau-Schmitter. (Bild: ys)

Yves Solenthaler

20 Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren vergnügen sich an jedem Dienstagnachmittag im September auf der Tennisanlage Rheinauen. Organisiert wurde diese Aktion vom Diepoldsauer Tennisclub als Integrationsanlass im Rahmen des Gütesiegels «Sport-verein-t», dessen Träger der TC Diepoldsau-Schmitter ist.

«Die Aktion ist für alle ein Gaudi», sagt Hannes Hutter, der im TCD-Vorstand für «Sport-verein-t» verantwortlich ist. «Die Kinder, die Lehrerinnen und auch wir Leiter – etwa acht pro Nachmittag – sind mit Leidenschaft dabei.» Die Aktion werde nächstes Jahr fortgeführt: «Aber wahrscheinlich in anderer Form – etwa, dass wir über einen längeren Zeitraum einmal pro Monat Tennis mit Behinderten anbieten.»

Wer Ballgefühl hat, stellt sich beim Tennis geschickter an

An der HPS in Heerbrugg spielen oft Kinder im Garten Fussball, auch Federball – das dem Tennis ähnelt – gehört zu den Freizeitbeschäftigungen. «Es ist mit Behinderten nicht anders als bei anderen Kindern», sagt Hutter, «wer sonst oft mit Bällen spielt, stellt sich beim Tennis geschickter an.» Einige spielen recht gut, sagt er, bei anderen sei dagegen eine intensivere Betreuung nötig.

Diese Betreuerinnen und Betreuer im eigenen Verein zu finden, sei trotz des Termins am Dienstagnachmittag gar nicht so schwer gewesen. Es sei sogar so, dass gerne noch mehr mitwirken würden: «Etwa unser Präsident, Joachim Salokat, der als Lehrer arbeitet, bedauert es, dass er nicht freimachen kann.» Mitglieder mit flexiblen Arbeitszeiten und «unsere Veteranen» (Rentner) übernehmen die Aufgabe gerne.

Nicht optimal war dagegen das September-Wetter: Am zweiten Dienstag musste der Anlass abgesagt werden, in dieser Woche das Training wegen Regens früher beendet werden. «Für nächsten Dienstag haben wir die Halle gemietet», sagt Hutter, «damit wir mit den Kindern ganz sicher Tennis spielen können.»

Die Kinder der HPS, die in den Genuss des Tennismonats kommen, stammen aus vier verschiedenen Klassen der Mittelstufe. Bei der Auswahl haben die Lehrpersonen darauf geachtet, dass die Kinder beweglich genug sind, um teilnehmen zu können.

Ganz sicher zu ihnen gehören die Fussballspielerinnen aus dem HPS-Garten.

Mehr Bilder: www. rheintaler.ch

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