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TENNIS: Grösster Sieg für Geissler

Die 17-jährige Nina Geissler aus Rheineck gewann in Cadolzburg (Bayern) erstmals in diesem Jahr und zum zweiten Mal in ihrer Karriere ein internationales Turnier.
Nina Geissler (links) setzte sich im Final gegen ihre Trainingspartnerin Sylvie Zünd durch. (Bild: pd)

Nina Geissler (links) setzte sich im Final gegen ihre Trainingspartnerin Sylvie Zünd durch. (Bild: pd)

Nina Geissler vom TC Rorschach, die im letzten Sommer den Schweizer Meistertitel in der Kategorie 16 & U gewann, setzt ihren Weg an die Spitze fort: In Cadolzburg holte sie sich ihren bisher (nach Anzahl ITF-Punkten) höchstdotierten Turniersieg.

Im Oktober 2017 hatte die Rheineckerin das Turnier in Dornbirn gewonnen, wofür sie 30 Punkte fürs Ranking des internationalen Tennisverbands erhielt. Der Turniersieg in Bayern schenkte mit 40 Punkten ein.

Bilanz 2018: Neun Siege, erst eine Niederlage

Im weltweiten Juniorinnen-Ranking kletterte Geissler mit diesem Erfolg auf die 254. Position, in der Jahreswertung hat sie sich bereits gar in die Top 180 gespielt.

Gerade seit Beginn dieses Jahres ist die Liechtensteiner Sportschülerin sehr erfolgreich unterwegs: Im Januar gewann sie die Bronzemedaille an den Schweizer Indoor-Meisterschaften der Altersklasse 18 & U, und an einem U18-Turnier in der Slowakei kämpfte sie sich durch die Qualifikation, gewann im Haupttableau zwei Spiele und musste sich erst im Viertelfinal von Manon Leonard knapp geschlagen geben. Die Französin belegt im Juniorinnen-Ranking einen Platz in den Top 100.

In Cadolzburg war der Rhein­eckerin keine Gegnerin gewachsen. In den ersten zwei Runden bezwang sie Luzia Obermeier und Nikol Rivkin aus Deutschland klar, dabei gab sie in insgesamt vier Sätzen nur sieben Games ab (6:0, 6:2 in der ersten Runde und 6:3, 6:2 im Achtelfinal).

Finalsieg in drei Sätzen gegen Trainingspartnerin

Ab dem Viertelfinal wurde die Gegenwehr stärker: Gegen die Deutsche Julia Middendorf gab Geissler den ersten Satz (3:6) ab, gewann aber die beiden folgenden Durchgänge jeweils mit 6:4. Im Halbfinal war Pola Wigonowska aus Polen die Gegnerin, auch hier setzte sich die Rheineckerin in drei Sätzen durch: 6:4, 2:6, 6:0.

Im Endspiel traf Nina Geissler auf ihre gleichaltrige Trainingspartnerin Sylvie Zünd aus Liechtenstein. Zwischen den beiden Spielerinnen, die einander bestens kennen, sich auf diesem Niveau aber erstmals gegenüberstanden, war der erste Satz sehr umkämpft. Schliesslich setzte sich die Rheineckerin im Tie-Break mit 7:5 durch. Im zweiten Satz musste sie ihrer Liechtensteiner Kollegin aber mit 6:3 den Vortritt lassen. Im entscheidenden Umgang dominierte Nina Geissler und setzte sich klar mit 6:1 durch. (ys)

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