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TELESKOPE: Den Himmel heranzoomen

Die Sternwarte der Kantonsschule Heerbrugg zeigt einen Weg durch das Sterngewirr und sortiert die leuchtenden Punkte in Sternbilder.
Schülerinnen und Schüler des Astrokurses bedienen das digitale Planetarium der KSH. (Bild: Juri Künzler)

Schülerinnen und Schüler des Astrokurses bedienen das digitale Planetarium der KSH. (Bild: Juri Künzler)

Die Sommersternbilder mit dem Sommerdreieck verabschieden sich am Abend schon tief im Westen und über uns leuchtet der Pegasus mit der berühmten Andromeda. Der leuchtende Orion als Vorbote des Winters steigt schon langsam über die Horizontlinie und übernimmt für den Rest der Nacht die Führung.

Besonders ausgezeichnete Stellen unseres Himmelsgewölbes, die interessante Objekte beherbergen, werden mit den grossen Teleskopen der KSH herangezoomt und können vergrössert, wenn auch nicht aus der Nähe bewundert werden. Zu nennen ist hier die Andromeda-Galaxie in unserer galaktischen Nachbarschaft von «nur» 2,5 Millionen Lichtjahren und später auch der berühmte Orionnebel, mit seiner Sterngeburtsstätte in seinem Kern wunderschön im Fernrohr anzusehen.

Es ergibt sich morgen Samstag, 18. November, um 19.30 Uhr wieder die Gelegenheit, an einer der geführten Touren am Himmel auf der Sternwarte der Kantonsschule Heerbrugg teilzunehmen. Interessierte versammeln sich am Haupteingang der KSH. Wer mitmacht, kann miterleben, wie die fernen Planeten Uranus und Neptun noch ihre Abschiedsvorstellung am Abendhimmel geben. Mit etwas Glück kann der Komet Asassn noch im Norden aufgespürt werden. Für die grossen Planeten Jupiter und Saturn muss man noch bis am Morgen warten, sie werden sich erst später in Szene setzen. Noch vor Sonnenaufgang entlohnt dafür die strahlende Venus über dem Osthorizont. Viel weniger auffällig der rote Mars, der sich auch am Morgenhimmel dazu gesellt. Und wenn das Tagesgestirn nicht leuchtet und die Nacht vom 18. November von Wolken verhangen ist?

Auch für diesen Fall ist die Sternwarte der Kanti vorbereitet, sodass der Anlass wetterunabhängig stattfinden kann. Das digitale Planetarium eröffnet den Blick auf den (virtuellen) Sternenhimmel. Bei einem Besuch des Planetariums können die ­interessanten Objekte mittels Zoomfunktion ins Zentrum der (künstlichen) Himmelskuppel gerückt werden.

Zur Abrundung des Anlasses kann kompetent geführt an Stationen des Planetenwegs vorbeispaziert werden, um die Dimensionen unseres Sonnensystems anschaulich zu erfassen. Weitere Informationen unter www.ksh.edu/schule/sternwarte.html . (pd)

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