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Täglich ein volles Haus

Die Drittsekschülerin Pia Angst leitete eine Woche lang ein Café. Es sei eine spannende, und doch strenge Woche gewesen. Den Erlös von 1800 Franken spendet sie der Stiftung Theodora.
Carmen Kaufmann
Pia Angst übergibt Theodora Mis, Vertreterin der Theodora Stiftung, einen Check von 1800 Franken. (Bild: ck)

Pia Angst übergibt Theodora Mis, Vertreterin der Theodora Stiftung, einen Check von 1800 Franken. (Bild: ck)

Eine Woche lang, vom ersten bis zum fünften Mai, war die Altstätterin Pia Angst vorübergehende Geschäftsleiterin eines Cafés im Pfarreiheim St. Nikolaus. Sie hatte sich nämlich für ihre Projektarbeit entschieden, ein Café selbständig zu leiten. Mit der Unterstützung von fünf Kolleginnen konnte sie das Projekt erfolgreich umsetzen. Die Woche sei anstrengend, aber spannend gewesen, sagt Pia Angst.

Ab dem Sommer wird sie eine Lehre als Hotelfachfrau antreten. Ihre zukünftige Lehrmeisterin schaute ebenfalls im Café vorbei.

Eine tolle, aber strenge Woche

Am Montag begannen die Vorarbeiten: Getränke und Kaffeemaschine organisieren und die ganze Location einrichten. Am Dienstag ging es dann los. Anfangs seien nicht so viele Gäste vorbeigekommen, aber gegen den Nachmittag füllte sich das Café zunehmend. Am Donnerstag seien die sechs Mädchen von Gästen nur so überflutet worden, sagt sie lachend. Natürlich passierte ausgerechnet am hektischsten Tag eine kleine Panne: Die Kaffeemaschine tat nicht mehr, sie war überlastet. «Ich dachte schon, das war’s. Jetzt geht nichts mehr», sagt Pia Angst. Sie konnten das Problem aber beheben und die Gäste erhielten ihren Kaffee.

Interessant war immer, herauszufinden, wie die Leute auf das Café gestossen sind, sagt Pia Angst. Teils durch Flyer, die sie verteilte, teils durch den Zeitungsbericht im Voraus oder durch Bekannte und Verwandte. Am Mittwoch kam ihr zudem der Maimarkt in Altstätten zugute. Jeder habe noch vorbeigeschaut, sagt sie.

Ohne die Unterstützung ihrer Kolleginnen hätte sie es nicht geschafft. Drei Mädchen aus ihrer Klasse konnten die ganze Woche helfen, zwei aus einer anderen Klasse durften nur in den Freilektionen. Eine Kollegin sagt, es sei eine gute Erfahrung gewesen und schön, nicht immer nur in der Schule zu verweilen. Nach den ersten zwei Tagen hätten bereits ihre Beine geschmerzt.

Im Gästebuch hielt Pia Angst Rückmeldungen zufriedener Gäste fest. Besonders beliebt sei die Himbeerspiegeltorte ihrer Mutter gewesen, sagt sie. Die Nachfrage war so gross, dass sie über zehn Stück backen musste.

Reinerlös an Theodora Stiftung

Am Ende der Woche hatte Pia Angst einen Erlös von 1800 Franken zusammenbekommen, den sie der Stiftung Theodora spendete. Die Stiftung setzt sich dafür ein, Kindern im Spital einen schönen Aufenthalt zu gewähren und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Gestern fand die offizielle Checkübergabe statt. Die ehrenamtliche Botschafterin Theodora Mis nahm den Check dankend entgegen. Es freute sie, dass sich die Jugendlichen bereits in diesem Alter für gute Zwecke einsetzten.

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