Tafeln sollen vor der gefährlichen Kurve warnen

ST. MARGRETHEN. Weil sich beim Restaurant Gallenbrunnen in den letzten Jahren viele Unfälle ereignet haben, hat der Kanton von Mitte September bis Anfang Oktober in der Kurve die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer gemessen. Die Resultate haben bereits zu einer ersten Massnahme geführt.

Merken
Drucken
Teilen
Die umstrittenen Pfähle wurden durch sogenannte Kurvenblenden ersetzt. (Bild: Seraina Hess)

Die umstrittenen Pfähle wurden durch sogenannte Kurvenblenden ersetzt. (Bild: Seraina Hess)

Weil sich beim Restaurant Gallenbrunnen in den letzten Jahren viele Unfälle ereignet haben, hat der Kanton von Mitte September bis Anfang Oktober in der Kurve die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer gemessen. Die Resultate haben bereits zu einer ersten Massnahme geführt.

Ralf Bürki, Leiter der Abteilung Strassenbau des Kantonalen Tiefbauamtes, schreibt, die Messungen beim «Gallenbrunnen» hätten gezeigt, dass die Geschwindigkeit grösstenteils eingehalten werde.

Die Geschwindigkeit, die von 85 Prozent aller Fahrzeuglenker erreicht wird, ist sogar tiefer als die vorgegebenen 80 km/h. Wie bei allen Messungen seien natürlich auch Ausreisser nach oben vorhanden.

Dennoch wird derzeit geprüft, ob das Tempolimit im Bereich der Kurve gesenkt werden soll. Der Entscheid soll in etwa einer Woche gefällt werden, sagt Gian-Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Eine erste Sofortmassnahme gab es bereits vor ein paar Tagen: Die umstrittenen Pfähle wurden durch sogenannte Kurvenblenden (Bild) ersetzt – in beiden Fahrtrichtungen. Sie warnen vor der gefährlichen Kurve, in der es schon mehrere schwere Unfälle gegeben hat. (seh)