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SVP verzichtet auf «ihren» Gemeinderat

René Schneider
Gemeinderat Martin Koster, SVP (Bild: gk)

Gemeinderat Martin Koster, SVP (Bild: gk)

St. Margrethen. Die Ortspartei der SVP hat sich «im gegenseitigen Einvernehmen» von ihrem Mitglied, Vizepräsidenten und Gemeinderat Martin Koster «getrennt». Das gab die Parteileitung an der Hauptversammlung und im HV-Bericht in den Lokalzeitungen bekannt. «Gewählte Volksvertreter dürfen nicht zu Volksverdrehern werden», schreibt der Vorstand im HV-Bericht. «An dieser Grundeinstellung ist wohl die Zusammenarbeit mit Martin Koster gescheitert.» «Einzelne Vorstandsmitglieder hatten kein Vertrauen in den Gemeinderat und mich. Umgekehrt fehlte das Vertrauen in diese Personen», sagt Martin Koster auf Anfrage. Er habe selber seinen Rücktritt eingereicht – aus dem Vorstand und aus der Ortspartei. Der Vorstand habe seinen Rücktritt «nach allen Vorkommnissen erwartet». Es habe aber auch welche im Vorstand gegeben, die ihn zu halten versucht hätten. Im Gemeinderat gehe es weniger um Partei- als um Sachpolitik. «Der Gemeinderat will St. Margrethen zusammen mit der Bevölkerung weiterbringen. Da ist die Parteizugehörigkeit zweitrangig.» Koster bestätigt, dass (unter anderem) die Umzonung Ottersbach zum Bruch geführt hat. Der Gemeinderat (samt Koster) war für diese Vorlage eingestanden. Die SVP bekämpfte sie, und die Bürgerschaft hat sie dann abgelehnt. Er wolle Mitglied der Kreispartei bleiben, sagt Koster. Kreisparteipräsident Herbert Huser: Koster werde nicht der einzige sein, der wohl der Kreispartei, jedoch keiner Ortspartei angehöre.

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