SVD will eine Vollrunde

Am Sonntag, 16. Dezember, spielt der SVD die letzten zwei Matches des Jahres gegen Neuendorf und Oberentfelden.

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Die Hinspiele konnten vom SVD Diepoldsau beide knapp mit 3:2 gewonnen werden. Seit diesen Partien hat sich aber im Spiel der Rheintaler einiges geändert, nach dem Sieg über Spitzenreiter Wigoltingen scheint die Truppe um Kapitän Müller endlich in der Saison angekommen zu sein. Wollen die Jungs ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden, sollte sowohl gegen Oberentfelden, als auch gegen das punktelose Schlusslicht Neuendorf ein überzeugender Sieg her.

An den Mankos gearbeitet

Im Hinspiel kämpfte man noch mit der eigenen Chancenauswertung. Obwohl der gegnerische Angreifer Tim Egolf am Service keinen einzigen Winner schlug und Diepoldsau jede Angabe entschärfen konnte, war der SVD nicht in der Lage, die Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Zu viele Chancen in Zuspiel und Angriff wurden ausgelassen und am Service agierte man selbst zu fehleranfällig. Genau an diesen Mankos wurde im Training fleissig gefeilt. Teils fruchtete dies schon im Spitzenspiel gegen Wigoltingen, einzig der Service blieb bis anhin unter der Erwartung. Über eine kompakte Defensive will das Team von Jogi Bork sein eigenes Spiel lancieren und den Gegner erst gar nicht ins Spiel kommen lassen.

Auch in die zweite Partie geht Diepoldsau als Favorit. Dass der Gegner aus dem Kanton Solothurn noch ohne Punkte am Tabellenende steht, trügt den Schein ein wenig. Bereits dreimal scheiterte Neuendorf erst im Entscheidungssatz und dies sowohl gegen die Rheininsler als auch gegen Tabellenführer Wigoltingen. Dabei vergaben sie sogar Matchbälle und schlugen sich bis anhin unter ihrem Wert. Zudem muss der Gegner dringend punkten, um den direkten Wiederabstieg zu vermeiden. Deshalb ist Neuendorf umso gefährlicher, weil sie hohes Risiko eingehen müssen.

Das Schlusslicht muss zuerst bezwungen werden

Bei der ersten Begegnung hatte Diepoldsau zu Beginn der Partie grosse Mühe mit kurzen Bällen vom gegnerischen Servicemann Dominik Rhyn. Diese gilt es nun von Anfang an zu kontrollieren und die gegnerische Defensive ordentlich unter Druck zu setzen. Des Weiteren gilt es die Eigenfehlerquote möglichst tief zu halten, denn wenn der Gegner zu hohem Risiko gezwungen werden kann, werden sich diese beim Kontrahenten fast zwingend einschleichen.

Weiter hoffen die Rheintaler natürlich auf einen Ausrutscher des Tabellenführers Wigoltingen, welcher gegen Elgg-Ettenhausen und Widnau antritt. Dadurch und bei zwei Siegen der Diepoldsauer könnten diese erstmals die Tabellenführung übernehmen, aber erst muss natürlich die eigene Leistung passen. Alles andere liegt nicht in ihrer Hand. (mm)