SVD vor schwerer Aufgabe

Am Samstag um 17 Uhr gastiert der SVD Diepoldsau in der grossen Joner Grünfeld-Halle beim Tabellenzweiten der Nationalliga A, dem TSV Jona, und strebt einen Sieg an.

Conrad Aschwanden
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Faustball. Denn mit erst zwei Punkten aus drei Begegnungen müssen die Rheininsler noch um die Teilnahme beim Finalevent Mitte Februar in Gais bangen. Nach dem Spiel in Jona wartet in einer Woche am Sonntag um 16 Uhr noch die Heimpartie gegen Oberentfelden auf den SVD Diepoldsau. Diese Spiel wird die Qualifikation der hinter dem Titelverteidiger Schwellbrunn sehr ausgeglichenen fünf Mannschaften beenden.

Umgekrempeltes Team

Trainer Hanspeter Brigger hat durch die Ausfälle der beiden Lässer-Brüder Lukas und Roman als Schläger sowie dem verletzungsbedingten Fehlen von Allrounder Manuel Sieber grosse Probleme, sein Angriffsduo zu besetzen. Das wird auch am Samstag in Jona nicht anders sein.

Nebst dem bereits erfahrenen, aber ebenfalls leicht lädierten Christian Lässer (19 Jahre) dürfte er auf die jungen Stefan Hutter (18) und Raphael Schlattinger (17) setzen. Sowie in der Mitte auf Lukas Lässer vertrauen und die beiden Abwehr-Positionen mit den routinierten Simon Lässer und Fabian Marthy besetzen.

TSV Jona unsicher

Trotz diesen akuten Problemen im Angriff wird der SVD alles versuchen, die nötigen Punkte in Jona zu ergattern. Das gegnerische Team bekundete am Sonntagabend in der Widnauer Aegeten-Halle ebenfalls Mühe mit seinen Angriffen und stoppte sich immer wieder selbst mit eigenen Fehlern.

Punktepaar erhofft

Mit einer kompakten Mannschaftsleistung, einer tiefen Eigenfehlerquote und dem nötigen Glück könnte Diepoldsau zum erhofften Erfolg kommen. Und dies wird nötig sein, wenn die Faustballer von der Rheininsel in der entscheidenden Phase der Meisterschaft, der Finalrunde, dabei sein wollen.

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