Sturz auf dem Weg in die Top 10

Am Lausitzring starteten die Rebsteiner Brüder Joel und Timo Kugler in die Motorrad-Saison – beiden lief es nicht ganz nach Wunsch.

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MOTORRAD. Der 15-jährige Timo Kugler startet im Yamaha R6 Dunlop Cup, sein zwei Jahre jüngerer Bruder Joel ist in der Honda Moto 3 Trophy engagiert. Beide fahren für das mkr-Racing Team.

Die Freitagstrainings in der Lausitz liess das Team der Rheintaler Motorradfahrer aus – es war wegen der Nässe zu gefährlich. Am Samstag war das Wetter etwas besser. Und auch für Timo Kugler lief die Trainings-Session gut. Er sicherte sich den zehnten Startplatz, was für einen Rookie in einem 33er-Feld respektabel ist. Nicht ganz zufrieden mit seinem 23. Startplatz war sein jüngerer Bruder Joel. «Im Rennen möchte ich mich verbessern», sagte er.

Gemäss dieser Vorgabe machte Joel Kugler beim Start des Rennens zwei Plätze gut, nach fünf Runden lag er dann in den Top 20. Durch Ausfälle kam er auf den 18. Rang und lieferte sich in der Schlussphase mit einem Fahrer ein Duell um Platz 17, den er in der letzten Runde schliesslich eroberte: «Ich blieb nach mehreren Positionswechseln absichtlich hinter dem Konkurrenten, um ihn im Finish aus dem Windschatten heraus überholen zu können. Es war ein super Kampf.»

Hinterreifen weggerutscht

Timo Kugler erwischte im Yamaha-Cup einen schlechteren Start – er fiel auf Position 13 zurück. Danach konnte er schnell wieder ein paar Plätze gutmachen. Bei der zweiten Runden-Durchfahrt warteten die Betreuer aber vergeblich auf den Rheintaler, der schliesslich zu Fuss in die Box zurückkehrte: «Ich war am Überholen, als mir der Hinterreifen wegrutschte und ich ins Aus flog.» Weil der Lenker gebrochen war, musste er kapitulieren. «Ich bin enttäuscht, weil ich gut unterwegs war», kommentierte Timo Kugler danach. Als sich die Emotionen wieder legten, erkannte er aber, dass er in seiner Rennserie die Möglichkeit hat, um Punkte zu fahren – was dem Rebsteiner Zuversicht fürs nächste Rennen in Zolder gibt. (pd)

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