Studie für Lienzer Bach liegt vor

Die Stadt Altstätten plant Schutzmassnahmen am Lienzer Bach. Zur Infoveranstaltung am Dienstag, 30. Oktober, sind interessierte Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen.

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Geschieberückhalt Oberfeld, Lienz. (Bild: pd)

Geschieberückhalt Oberfeld, Lienz. (Bild: pd)

Die Gefahrenkarte für die Gemeinde Altstätten liegt seit November 2008 vor. Sie zeigt im Siedlungsgebiet von Lienz eine erhebliche Gefährdung durch po­tenzielle Murgänge des Lienzer Bachs. Nach der Ausarbeitung eines Massnahmenkonzepts und einer Geschiebestudie wurde ein da­rauf basierendes Variantenstudium vorgenommen. Inzwischen liegt diese Studie vor. Sie konkretisiert insbesondere zwei sich ergänzende Konzepte zum Schutz des Siedlungsgebiets. Während ein Schutzkonzept im Gebiet Furnis einen grösseren Rückhalt von Murgangmaterial und eine Durchleitung in den zu vergrössernden Sammler Oberfeld vorsieht, zeigt das andere Konzept die Möglichkeit einer Auslei­- tung eines Murgangs ins Gebiet Lienzer Leui.

Die Realisierung der Massnahmenelemente aus den beiden Schutzkonzepten wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Darum sind vorgezogene Schutzmassnahmen geplant. Diese beinhalten zwei Murgangschutznetze im Bereich «Roti Platte» sowie ein Überwachungskonzept auf der Basis von Meteodaten. Zur Umsetzung dieser vorgezogenen Massnahmen ist im Budget 2019 ein Investitionskredit von 670000 Franken vorgesehen. Die Bürgerschaft wird an der Bürgerversammlung vom 29. November darüber befinden.

Informationsveranstaltung im Primarschulhaus

Die zwei Schutzkonzepte sowie die geplanten vorgezogenen Massnahmen werden von der Stadt Altstätten zusammen mit Vertretern des Planungsbüros und vom Amt für Wasser und Energie des Kantons St. Gallen (AWE) an der Infoveranstaltung vorgestellt. Sie findet am Dienstag, 30. Oktober, um 19.30 Uhr in der Turnhalle des Primarschulhauses Lienz, Im Wegacker 17, statt. (sk)