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Storz Widnau schafft 20 neue Stellen

WIDNAU. Kurzarbeit, Entlassungen und Probleme wegen des tiefen Euro-Kurses dominieren 2011 die Schlagzeilen. Ein schwarzes Jahr für die Wirtschaft. Nicht so für die Firma Karl Storz Endoskope GmbH in Widnau. Bis Sommer will das Unternehmen jeden Monat zwei Stellen neu besetzen.
Susi Miara
Geschäftsführer Oskar Köppel (links) startete vor 13 Jahren als Einmannbetrieb. Heute arbeiten 97 Angestellte bei der Firma Storz Endoskope. (Bild: Susi Miara)

Geschäftsführer Oskar Köppel (links) startete vor 13 Jahren als Einmannbetrieb. Heute arbeiten 97 Angestellte bei der Firma Storz Endoskope. (Bild: Susi Miara)

WIDNAU. Jammern kann der Geschäftsführer der Firma Karl Storz Endoskope GmbH, Oskar Köppel, nicht. Und wenn, dann nur wegen zu viel Arbeit. Bis Mitte Februar soll die Produktion im Untergeschoss aufgenommen werden. Bis Ende November war dort das Unternehmen Pharmapool von Jörg Binkert eingemietet. Das Untergeschoss soll zum Maschinen-Saal umgebaut werden. Im Obergeschoss sollen in Zukunft die «sauberen» Arbeiten erledigt werden. «Insgesamt müssen drei Abteilungen mit möglichst kleinem Zeitaufwand gezügelt werden», erklärt Oskar Köppel. Dies soll an drei Wochenenden geschehen. «Bis Freitagmittag wird gearbeitet, am Samstag und Sonntag gezügelt und am Montagmorgen am neuen Arbeitsplatz wieder gearbeitet.»

Neu auch Okularmuscheln

Bei der Firma Storz werden nicht nur alle Abteilungen grösser. Neu sollen für das weltweit tätige Unternehmen zusätzlich auch Okularmuscheln in Widnau produziert werden. Dafür werden rund 20 neue Stellen geschaffen. «Bis Sommer 2012 werden wir jeden Monat sicher zwei neue Mitarbeitende einstellen», sagt Köppel. Obwohl diese Stellen nie ausgeschrieben wurden, treffen bei der Firma Storz täglich zahlreiche Bewerbungen ein. «Wir werden mit Bewerbungen überhäuft», sagt Marina Köppel. «Wir freuen uns, dass so viele sich für eine Stelle bei uns interessieren, da wir so die Möglichkeit haben, eine gute Auswahl treffen zu können», so Marina Köppel. Leider müssen viele Bewerbungsmappen wieder retourniert werden, da nicht alle berücksichtigen werden können. Dies wiederum sei mit zusätzlicher Arbeit verbunden. Bei der Firma Storz sind 97 Angestellte beschäftigt, davon 85 Prozent Frauen aus 18 Nationen. «Wir haben ein sehr gutes Betriebsklima», sagt Oskar Köppel. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen deshalb auch ins Team passen. Schwieriger gestaltet sich die Suche nach ausgebildeten Optikern. «Wir bilden zwar permanent vier Lehrlinge aus», so Köppel. «Fachpersonal zu finden ist trotzdem extrem schwierig.»

Vor 13 Jahren begann Oskar Köppel gemeinsam mit seiner Frau Marina mit der Produktion der Storz Endoskope in Widnau, damals im DLZ-Gebäude der SAW an der Birkenstrasse. Im November 1998 wurden die ersten drei Mitarbeiter angestellt. Vor vier Jahren zog die Firma Storz mit damals 65 Angestellten ins ehemalige Beldona-Gebäude an der Nöllenstrasse. Heute beschäftigt das Unternehmen 97 Mitarbeitende. Im Januar 2012 werden es über 100 sein.

Oskar Köppel ist überzeugt, dass das Rheintaler Unternehmen in Zukunft noch weiter wachsen wird. Das Know-how und die Qualität aus dem Rheintal seien dafür die beste Garantie.

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