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ST.MARGRETHEN: Quartierverkehr wird gebremst

Letzte Woche ist die Verkehrsanordnung mit Tempo 30 auf sieben Strassen in St.Margrethen veröffentlicht worden. Gibt es keine Einsprachen, will die Gemeinde die Strassen noch dieses Jahr «möblieren».
Kurt Latzer
Beschwert sich niemand offiziell über die Tempo-30-Zone «Oberdorf», wird unter anderem die «T-30» auf der Wiesenstrasse bis zur Industriestrasse verlängert. (Bild: Kurt Latzer)

Beschwert sich niemand offiziell über die Tempo-30-Zone «Oberdorf», wird unter anderem die «T-30» auf der Wiesenstrasse bis zur Industriestrasse verlängert. (Bild: Kurt Latzer)

Das Bewilligungsverfahren für die Tempo-30-Zone hat mehrere Monate gedauert. Weshalb, weiss auch Claudio Pallecchi nicht. Er ist Leiter der St.Margrether Bauverwaltung und Projektleiter der Zonen und des Umbaus des Bahnhofplatzes. «Bisher haben wir nur die Zusage der Kantonspolizei.»

Mit Bewilligungsverfahren eineinhalb Jahre verloren

«Bauen können wir erst, wenn wir die schriftliche Bewilligung bekommen», sagt Pallecchi. Zurzeit liegt die Verkehrsanordnung für «Tempo 30 Oberdorf» öffentlich auf, gegen die man Einsprache erheben kann. «Ich hoffe nicht, dass es weitere Verzögerungen gibt. Mit dem Bewilligungsverfahren haben wir bereits ein Jahr verloren», sagt Claudio Pallecchi. Es sei eindeutig zu lang, wenn man die Bürgerschaft informiere und dann eineinhalb Jahre nichts geschehe. Der Bauverwalter hofft, die Zonen noch dieses Jahr einrichten zu können.

Für die baulichen Massnahmen, die für die neue St.Margrether Tempo-30-Zone nötig sind, wurden 140 000 Franken ins Budget aufgenommen. Langsamer fahren müssen die Verkehrsteilnehmer in Zukunft auf folgenden Strassen: Kornaustrasse, Unnothstrasse, Schachenstrasse, Rietstrasse, Rosenstrasse, Grundstrasse und Wiesenstrasse. An letzterer besteht bereits eine T-30-Zone, die neu bis zur Industriestrasse verlängert wird.

Mehr zu tun gibt es bei der Zentrumsgestaltung und der Gestaltung des Bahnhofplatzes. Claudio Pallecchi: «Die Planung des Bahnhofplatzes ist in einer spannenden Phase. Zurzeit wird entschieden, wie der Platz aussehen soll.»

Projekt Bahnhofplatz vor Weihnachten vorstellen

Damit sei man leicht in Verzug, da unterirdisch, mitten im Platz ein Stellwerk der SBB liege, das nicht ohne weiteres überbaut werden könne. «Sobald die SBB die Abklärungen getroffen haben und wir die Bewilligung der Bahn fürs Bauen erhalten, werden wir die Bürgerschaft informieren», sagt der Bauverwalter. Er geht davon aus, dass dies noch vor Weihnachten der Fall ist. Am Bahnhofplatz sollen unter anderem moderne WC-Anlagen, Veloabstellplätze und «ein brauchbarer, funktionierender Busplatz» entstehen.

Das Projekt Europuls mit den Wohn- und Geschäftsbauten im Gebiet Altfeld ist bekanntlich gestorben. Gilt dies auch für die einst beim Bahnhof geplante Überführung? «Im Gegensatz zu Europuls ist der Übergang noch nicht vom Tisch», sagt Claudio Pallecchi. Im kantonalen Langsamverkehrs-Konzept müsse der Verbindungsweg über die Gleise aufrecht erhalten werden. Sobald im Altfeld gebaut werde, müsse man die Überführung wieder prüfen.

«Die Idee wäre schon, dass man mit dem Velo durchs Dorf über die Gleise zum Grenzübergang fahren kann», sagt Palecchi. Immerhin bekomme die neue Grenzbrücke einen drei Meter breiten Fussgänger- und Velostreifen, was vom Land Vorarlberg im Radwegnetz vermerkt werde.

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