ST.MARGRETHEN: Neue Kirchenordnung genehmigt

An der Versammlung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde wurde die neue Kirchgemeindeordnung genehmigt und Louis Jäckli geehrt.

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Der abtretende Stimmenzähler Louis Jäckli (ganz links) wurde von Kirchenpräsident Paul Gerosa (2. von links) beschenkt. Rechts die neuen Stimmenzähler Magdalena Eggenberger und Hanspeter Bosshard. (Bild: pd)

Der abtretende Stimmenzähler Louis Jäckli (ganz links) wurde von Kirchenpräsident Paul Gerosa (2. von links) beschenkt. Rechts die neuen Stimmenzähler Magdalena Eggenberger und Hanspeter Bosshard. (Bild: pd)

Am Sonntag, 12. März, fand nach dem Gottesdienst die ordentliche Kirchbürgerversammlung statt. Präsident Paul Gerosa begrüsste 58 Stimmberechtigte. Neben den üblichen Geschäften stand die Erneuerung der Kirchgemeindeordnung auf der Traktandenliste.

In den einleitenden Worten würdigte der Präsident zuerst den über 30-jährigen Einsatz von Louis Jäckli als Stimmenzähler. Dieser hatte auf diese Kirch­bürgerversammlung hin seinen Rücktritt erklärt und genoss diesmal die Versammlung, wie alle andern, im Kirchenbank. Als Anerkennung durfte er einen guten Tropfen Wein in Empfang nehmen. Die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger bedankten sich mit einem Applaus für seine Dienste.

Neu wird eine Mindestzahl Kirchenvorsteher genannt

Die Jahresrechnung, die seit vielen Jahren wieder einmal mit einem Vorschlag von 1976 Franken abschloss, wurde genehmigt. Ebenso fanden die beiden Vermächtnisse von Schwester Clara Brassel und Anna Hohl-Wieland sowie Voranschlag und Steuerplan 2017 die Zustimmung. Die Erneuerung der Kirchgemeindeordnung war bis auf einen Punkt unbestritten.

Die wichtigsten Änderungen sind, dass nicht mehr eine feste Anzahl, sondern eine Mindestzahl an Kirchenvorstehern genannt werden. Daneben besteht neu die Möglichkeit, die Rechnungskontrolle einer aussenstehenden, fachkundigen Revisionsstelle zu übertragen.

Ein Votant stellte den Antrag, den Kirchenboten weiterhin ­offizielles Publikationsorgan zu nennen. Diesem Antrag stimmte die Versammlung zu, ehe sie die neue Kirchgemeindeordnung genehmigte. Sie wird nach der Genehmigung durch den Kirchenrat am 1. Juli 2018, also mit Beginn der Amtsdauer 2018 – 2022, in Kraft treten.

Im Anschluss an die Versammlung waren alle zu einem Apéro in den Pfarrhaus-Saal eingeladen. Das gemütliche Zusammensein wurde von Liedern des Jodelchörlis begleitet. (pd)