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ST.MARGRETHEN: Mineralheilbad öffnet

Heute kann die Bevölkerung erstmals das neue St. Margrether Mineralheilbad besuchen. Die Eigentümerin, die ITW-Gruppe in Balzers, hat am Freitag mit Gästen aus Politik und Wirtschaft gefeiert.
Kurt Latzer
Mancher Gast der Einweihungsfeier hätte am Freitagabend wahrscheinlich lieber mit den Figuranten im Bassin getauscht. (Bilder: Kurt Latzer)

Mancher Gast der Einweihungsfeier hätte am Freitagabend wahrscheinlich lieber mit den Figuranten im Bassin getauscht. (Bilder: Kurt Latzer)

«Die grauen Wolken, die sich Ende 2012 über dem Mineralheilbad zusammenbrauten, sind vertrieben», sagte Reto Friedauer, Gemeindepräsident von St.Margrethen, an der Einweihungsfeier, «wir dürfen die 330-jährige Heilbad-Tradition fortsetzen.» Die wichtige Destination für alle, die Wellness und Erholung suchten, sei nicht nur immens wichtig für St.Margrethen, sondern für den Tourismus in der weiteren Region. Die Zeit zwischen dem Kauf der Mineralheilbad-Liegenschaft und der Eröffnung fasste Martin Meyer zusammen, Vorsitzender der ITW-Gruppe im liechtensteinischen Balzers.

Er vergesse wohl nie die Worte von Werner Vogt, Gründer und Inhaber der ITW-Gruppe, als er das geschlossene Mineralheilbad besuchte. «Er meinte damals: <da stehen einige Leute vor der Tür. Ich glaube, das ist ein Geschäft>. Die Entscheidung für den Kauf war gefallen», sagte Meyer. Seit dieser Zeit habe man viele Entscheide gefällt und Beschlossenes wieder umgestossen.

Wohnungen und Raum für Geschäfte

Zuerst habe die ITW das Bad nur renovieren wollen, habe sich dann aber für den Abbruch und einen Neubau entschieden. Auch das neue Parkhaus des Mineralheilbades mit knapp 300 Parkplätzen war ursprünglich nicht geplant. Die Neubauten zu realisieren sieht die ITW-Gruppe als richtigen Entscheid, auch für die Weiterentwicklung des Areals. Die Rede war nicht nur vom möglichen Ausbau des Wellness- und Gesundheitsbereichs, sondern auch von Wohnungen und Geschäftsräumen. In das neue Mineralheilbad mit Parkhaus hat ITW etwa 30 Millionen Franken investiert.

Damanns Patienten besuchten das Heilbad

Besonderes gelobt hat Martin Meyer die Behörden, in erster Linie die der Gemeinde St.Margrethen. Um das neue Mineralheilbad mit dem angrenzenden Parkhaus bauen zu können, habe man mehrmals umzonen und Baugesuche einreichen müssen. «Wir haben uns massiv ins Zeug gelegt», betonte Reto Friedauer in seiner Rede. Bei der Einweihungsfeier zu Gast war auch der Vorsteher des St. Galler Volkswirtschaftsdepartementes, Regierungsrat Bruno Damann. Er freut sich nicht nur des volkswirtschaftlichen Nutzens wegen, sondern auch als ehemaliger, allgemein praktizierender Arzt.

«In meiner Praxis in Gossau hatte ich einige Patientinnen und Patienten, die das Mineralheilbad regelmässig besucht haben», sagte Bruno Damann. Er glaube, dass nicht nur Leute aus der Region und der Ostschweiz, sondern auch aus Süddeutschland im St.Margrether Heilbad Erholung suchen werden. Deshalb schätzt der Regierungsrat die Bedeutung des Mineralheilbades für den Tourismus im St.Galler Rheintal als hoch ein. «Sehr erfreut bin ich auch über die 25 neuen Arbeitsplätze, die hier geschaffen wurden», sagte Bruno Damann. In der allgemein herrschenden Freude mag wohl untergegangen sein, dass rund 35 Mineralheilbad-Angestellte Ende Dezember 2012 die Kündigung bekommen haben. Nachdem Architekt Daniel Rohner die Details der Neubauten vorgestellt und die einzelnen Bauetappen kurz zusammengefasst hatte, durchschnitt Christine Vogt, Mitglied des Verwaltungsrates der ITW-Gruppe, das rote Band und erklärte das Mineralheilbad offiziell als eröffnet. Anschliessend hat Lorenz Kindle, Geschäftsführer des Mineralheilbades von Martin Meyer den symbolischen Schlüssel fürs Bad bekommen. Im Anschluss an den Festakt wurden die Gäste von Moderator Marcus Vogt zur Besichtigung der Anlagen eingeladen. Im Eingangsbereich des Bades hat der Eschner Pfarrer Christian Vosshenrich das Bad gesegnet.

Die Eröffnungsfeier wurde künstlerisch und musikalisch begleitet von der Sandro Pallua Band, der Musikgesellschaft St.Margrethen sowie Tamara Kaufmann und Marion Büchel mit ihrer «Wassershow im Champagnerglas».

Von links: Martin Meyer, Vorsitzender der ITW-Gruppe; Regierungsrat Bruno Damann; Christine Vogt, Mitglied des Verwaltungsrates der ITW-Gruppe; Reto Friedauer, Gemeindepräsident von St. Margrethen, und der Architekt des neuen Mineralheilbades, Daniel Rohner.

Von links: Martin Meyer, Vorsitzender der ITW-Gruppe; Regierungsrat Bruno Damann; Christine Vogt, Mitglied des Verwaltungsrates der ITW-Gruppe; Reto Friedauer, Gemeindepräsident von St. Margrethen, und der Architekt des neuen Mineralheilbades, Daniel Rohner.

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