Stiftung ehrt Heimarzt Inigo Götz

ALTENRHEIN. Die Stiftung Waldheim feierte den internationalen Tag der Behinderten. Gleichzeitig gehörte der Dank der Stiftung Heimarzt Inigo Götz, der die Häuser in Walzenhausen seit zwanzig Jahren betreut.

Isabelle Kürsteiner
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Dorji Tsering (links) ehrte Heim- und Hausarzt Inigo Götz.

Dorji Tsering (links) ehrte Heim- und Hausarzt Inigo Götz.

Musik, Essen und Ehrungen sowie ein Geburtstagsständchen wechselten sich in der Markthalle in Altenrhein ab. 133 Bewohner der Stiftung Waldheim mit ihrem Betreuerteam feierten mit einem reichhaltigen Programm den internationalen Tag der Behinderten.

Eine Lichtbildershow zeigte die zahlreichen Aktivitäten während des Jahres in den verschiedenen Häusern der Stiftung in Walzenhausen, Rehetobel und Teufen. Derzeit bewohnt die Stiftung ausserdem das «Morgenrot» und die «Sunnmatt» in Heiden, weil das Neue Waldheim vor Jahresfrist abgebrochen wurde und dort die «Sonne» entsteht.

Mit grosser Befriedigung stellte Geschäftsleiter Dorji Tsering deshalb fest, dass im Vergleich zum Ausland im Appenzellerland viel erreicht worden sei und man den eingeschlagenen Kurs konsequent weiterverfolgen werde. Diese gute Entwicklung führe in Rehetobel bald zum Aufrichtefest, so dass ab 2016 das Wohnheim «Sonne» eine wunderschöne Heimat für 64 Menschen mit Behinderung, betreut von 84 Mitarbeitenden, biete.

Heimärzte grosser Gewinn

Erstmals spielte die Waldheim-Band unter der Leitung von Christian Petrollini. Sehr zum Gefallen der Bewohner, deren Applaus der Band wohl die nötige Motivation gibt, in dieser Form weiterzumachen.

Dann erschien Inigo Götz. Der Hausarzt aus Walzenhausen ist für die medizinische Betreuung der Heime Bellevue und Krone zuständig. Dorji Tsering erklärte, dass das erste Treffen mit Christian Frehner, damals Gesamtleiter der Stiftung Waldheim, am 23. März 1994 stattgefunden habe. Die Zusammenarbeit wurde am 1. Juli 1994 begonnen. Parallel dazu fand der Umbau des Wohnheims Bellevue statt. Seither habe Inigo Götz viele Bewohner behandelt, ihnen geholfen und ihre Lebensqualität verbessert. In den vergangenen zwanzig Jahren hätte er verschiedenste Mitarbeiter und Heimleiter kennengelernt. Und die alte Krone sei durch ein modernes Wohnheim ersetzt worden. Kompetente Heimärzte seien eine Stärke der Stiftung Waldheim und für Bewohnende und Mitarbeiter ein grosser Gewinn. Dann dankte Dorji Tsering für den Einsatz über zwei Jahrzehnte ganz herzlich. Der Dank von Inigo Götz galt der sehr guten Zusammenarbeit sowie dem Team. «Ich mache das sehr gerne. Diese Tätigkeit stellt eine Erweiterung meiner Allgemeinpraxisarbeit dar. Es ist eine dankbare Arbeit, die ich als Heimarzt mache», ist Götz überzeugt.

Dank für den Einsatz

Im Namen des Stiftungsrates dankte Dorji Tsering dem gesamten Mitarbeiterteam für dessen kompetente Betreuung und den tatkräftigen Einsatz in der Stiftung Waldheim, die eine der grössten Institutionen der Ostschweiz ist.

Nach einem zweiten und dritten Auftritt der vom ersten Ton an beliebten Waldheim-Band trat Mitarbeiterin Ellen Duyndam mit ihrer Band, bestehend aus Bewohnern und Mitarbeitenden, auf. Sie riss mit ihrem selbst arrangierten «Jubisong» alle mit. Schliesslich erhielten die «good workers» der St. Galler Kantonalbank ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für ihren Einsatz. Die 35 freiwilligen Helfer setzen sich bereits im dritten Jahr bei den Grossanlässen der Stiftung ein. Moderatorin Alexandra Hättenschwiler bedankte sich für ihre Unterstützung.

Wer fehlte noch? Natürlich, Heimleiterin Sara Bühlmann. Sie weilte in den Ferien. Zum Vierzigsten wurde ein fröhliches Geburtstagsständchen aufgenommen und – die Technik machte es möglich – gleich zu ihr übermittelt. Danach hatten die Bewohner die Möglichkeit, Grüsse zu übergeben. Einhellig dankten sie der Stiftung, weil es ihnen hier so gut gefalle.

Premiere für die Waldheim-Band unter Christian Petrollini. (Bilder: iks)

Premiere für die Waldheim-Band unter Christian Petrollini. (Bilder: iks)

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