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Stickereispuren im Stellwerk

Heerbrugg Vor drei Jahren begannen sieben kreative Frauen miteinander alte Stickerei-Zeichnungen neu zu gestalten. Die daraus entstandenen Kunstwerke sind Anfang September im Stellwerk ausgestellt. Die Künstlerin Päuli Wiesner aus Widnau ist seit 1975 kreativ tätig und arbeitet seit zwanzig Jahren in ihrer eigenen Rubato-Technik mit dem Werkstoff Zeitungen. Vor einigen Jahren bekam sie alte, ausge­diente Stickerei-Zeichnungen. Die Idee, daraus etwas Besonderes zu schaffen, setzte Päuli Wiesner um. Sie lud Freundinnen zu sich nach Hause ein. Im Garten von Päuli Wiesner wurde zweimal für je eine Woche ein Zelt aufgestellt und die Strickerei-Zeichnungen hervorgeholt. Jede der sieben Frauen hat ihre eigenen Werke erschaffen. Während diesen Jahren arbeiteten sie auch zu Hause weiter. Vier der kunstschaffenden Frauen kommen aus Österreich. In der Kulturstadt Wien wohnt die Thurgauerin Nathalie Pedetti. Sie arbeitet als Textil-Designerin. Ihre textilen Bilder wurden auch in Würzburg ausgestellt. Die beiden Kindergärtnerinnen Angelika Büchel aus Dornbirn und ihre Freundin, Doris Amann aus Götzis, sind seit Jahren in der sogenannten Farbstichelei aktiv. Ebenfalls aus Dornbirn kommt Elsbeth Mäser. Sie arbeitet kreativ im Papierschöpfen und erstellt Kunstkarten. Aus Eschen in Liechtenstein kommt Ursula Batliner. Ihr künstlerischer Schwerpunkt ist vor allem das Papierschöpfen und die daraus entstehenden Objekte. Ihre Arbeiten wurden schon an Ausstellungen in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, der Schweiz, aber auch in Italien, Südkorea, Bulgarien und in Polen gezeigt. Die Schweizerin Silvia Stäheli aus Neukirch-Egnach war schon immer fasziniert vom dreidimensionalen Denken und setzt solches in Drahtobjekte um. Initiantin Päuli Wiesner ist bekannt für ihr Schaffen in der Rubato-Technik. Werke, Bilder, Installationen und Objekte, die von den sieben Frauen geschaffen wurden, werden im Heerbrugger Stellwerk gezeigt. (pd)

Vernissage: Freitag, 1. September, 19 – 22 Uhr; Ausstellung: Sa., 2. September, von 14 – 18 Uhr und So., 3. September, 10 – 17 Uhr.

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