Steuerfussreduktion erwünscht

An der Hauptversammlung der Lesegesellschaft Schachen übernahm Susi Sonderegger das Kassieramt und Marlen Oggier wurde zur Beisitzerin gewählt. Die Gesellschaft fordert für 2015 eine Steuerfussreduktion.

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Präsident Daniel Mettler zusammen mit den beiden neuen Vorstandsmitgliedern Susi Sonderegger (l.) und Marlen Oggier. Die Lesegesellschaft Schachen musste zuvor zwei Rücktritte zur Kenntnis nehmen. (Bild: pd)

Präsident Daniel Mettler zusammen mit den beiden neuen Vorstandsmitgliedern Susi Sonderegger (l.) und Marlen Oggier. Die Lesegesellschaft Schachen musste zuvor zwei Rücktritte zur Kenntnis nehmen. (Bild: pd)

SCHACHEN-REUTE. Präsident Daniel Mettler konnte 19 Mitglieder zur Hauptversammlung begrüssen. Die Rechnung schliesst nach einem sehr aktiven Vereinsjahr mit monatlichen Höcks, einem gemeinsamen Besuch des Festspiels in Hundwil und einem kürzlichen Besuch im Bundeshaus in Bern mit einem kleinen Rückschlag ab. Im Vorstand waren zwei Rücktritte zur Kenntnis zu nehmen. Kassier Albert Sonderegger gibt nach 22 Jahren sein Amt an Susi Sonderegger, Rohnen, weiter. Der Beisitzer, Gemeinderat Charly Breitenmoser, wird durch Gemeinderätin Marlen Oggier, Rohnen, ersetzt.

Info über Jahresrechnung

Gemeinderat Ruedi Rechsteiner informierte die Versammlung über die gut abschliessende Rechnung 2013 der Gemeinde Reute. Der Ertragsüberschuss von 216 450 Franken entspricht in etwa 0,5 Einheiten der Steuereinnahmen der natürlichen Personen.

Sanierung der Wasserversorgung

Einen grossen Finanzbedarf sieht er in den nächsten Jahren bei den Erneuerungs- und Sanierungsaufgaben in der Wasserversorgung auf die Gemeinde zukommen. Dieser muss aber nicht mit Steuer-, sondern durch Gebühreneinnahmen finanziert werden. Die Auswirkungen aus dem Entlastungsprogramm des Kantons sollten sich in den nächsten Monaten beziffern lassen. Die Lesegesellschaft Schachen möchte deshalb das Postulat einer Steuerfussreduktion auf das Jahr 2015 deponieren. Mindestens im Umfang der Steuererhöhung des Kantons von 0,2 Einheiten. Ein solcher Ausgleich sollte, auch angesichts des Eigenkapitals der Gemeinde von über 1,6 Millionen Franken, verkraftbar sein. (pd)