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Steuerfuss von St.Margrethen sinkt auf 117 Prozent

Die Gemeinde schliesst die Rechnung mit 2,65 Mio. Franken Überschuss ab. Da sie mit einem Reservebezug von 321490 Franken gerechnet hatte, ist das Ergebnis um 2,97 Mio. Franken besser als erwartet.
Der St. Margrether Rechnungsabschluss ist «erfreulich» ausgefallen, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. (Bild: Archiv/vdl)

Der St. Margrether Rechnungsabschluss ist «erfreulich» ausgefallen, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. (Bild: Archiv/vdl)

Der Allgemeine Gemeindehaushalt schliesst in der Rechnung 2018 mit einem Ertragsüber-schuss von 2,65 Mio. Franken Budgetiert war ein Reservebezug von 321490 Franken. Die Rechnung schliesst 2,97 Mio. Franken besser ab als budgetiert.

Möglich wurde dieses erfreuliche Resultat aufgrund steuerlicher Mehreinnahmen (1,7 Mio. Franken), höherer Gebührenerträge (0,18 Mio. Franken), tieferer Sozialkosten (0,58 Mio. Franken), eines geringeren Finanzbedarfs der Schule (0,29 Mio. Franken) und tieferem Unterhaltsaufwand (0,15 Mio. Franken). Der Gemeinderat beantragt für 2019 eine Steuerfusssenkung von 122 auf 117 Prozent.

Der Ertragsüberschuss 2018 von 2,65 Mio. Franken soll für zwei Rücklagen, für den Bushof beim Bahnhof und das Strandbad (1 Mio. Franken), Direktabschreibungen (0,97 Mio. Franken) und eine Einlage von 0,68 Mio. Franken ins Eigenkapital verwendet werden. Dieses erhöht sich auf 4,59 Mio. Franken.

Mehr Steuern eingenommen

Die Gesamtsteuererträge von etwa 17,15 Mio. Franken liegen mit einem Plus von 1,7 Mio. Franken 11 Prozent über Budget. Das gute Ergebnis ist im Wesentlichen auf höhere Einkommens- und Vermögensteuern (+ 0,8 Mio. Franken), den anhaltend regen Liegenschaftshandel (+ 0,6 Mio. Franken) und höhere Quellensteuern (+ 0,1 Mio. Franken). zurückführen. Bei den Steuern der juristischen Personen werden dank eines ausserordentlichen Ertrages ebenfalls 0,2 Mio. Franken mehr vereinnahmt als geplant. Die Finanzielle Sozialhilfe schliesst mit einem Nettoaufwand von 728354 Franken um 321645 Franken tiefer als budgetiert. Die Soziale Wohlfahrt schliesst mit einem Nettoaufwand von 2,14 Mio. Franken mit 21,4 Prozent bzw. 0,58 Mio. Franken unter Budget ab.

Der Finanzbedarf der Schulverwaltung liegt mit 11,03 Mio. Franken um 289684 Franken unter Voranschlag (-2,6 Prozent).

Beim Lohnaufwand der Verwaltung sind Überschreitungen gegenüber Budget in Höhe von 94000 Franken zu verzeichnen. Sie sind auf die neue, nicht budgetierte Stelle Asylbetreuung und wetterbedingte Mehrkosten im Strandbad zurückzuführen. Die Gebührenerträge in der allgemeinen Verwaltung, in der Bauverwaltung und im Grundbuchamt fielen um gut 180000 Franken höher aus als budgetiert. Der Aufwand für den Strassen- und Gewässerunterhalt liegt knapp 150000 Franken unter Budget.

Die Altersheimrechnung schliesst dank sehr guter Belegung wieder mit einem erfreulichen Ertragsüberschuss von 420275 Franken ab, der der Reserve gutgeschrieben wird. Budgetiert war eine Einlage in die Reserve von 141400 Franken. Deren Stand erhöht sich mit der Einlage auf 1,65 Mio. Franken.

Die Einlage in die Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung fiel mit knapp 8600 Franken deutlich tiefer aus als budgetiert (235500 Franken). Die Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung beträgt neu 6,074 Franken.

Die Feuerwehr-Ersatzabgabe fällt mit 668700 Franken um 15,3 Prozent höher aus als budgetiert; sie ermöglicht einen geringeren Bezug von 51532 Franken (budgetiert war ein Bezug von 154450 Franken) aus der Be-triebsreserve. Sie beträgt neu 623457 Franken.

Technische Betriebe erwirtschaften Gewinn

Die Rechnung der Technischen Betriebe schliesst mit einem Gewinn von 555882 Franken. In der Sparte Elektrizitätsversorgung wird ein Gewinn von 43930 Franken ausgewiesen. Die Sparte Wasserversorgung schliesst mit einem Gewinn von 511951 Franken. Der Gewinn ist auf hohe Anschlusskostenbeiträge zurückzuführen.

Die Gewinne werden ins Eigenkapital eingelegt. Das Eigenkapital der Elektrizitätsversorgung erhöht sich per 31. Dezember auf 890693 Franken und dasjenige der Wasserversorgung auf 917251 Franken.

Im Jahr 2018 realisierte die Gemeinde Investitionen in Höhe von netto 1,41 Mio. Franken. Die Technischen Betriebe investierten 1,13 Mio. Franken in Netze und Anlagen. Davon entfallen 0,93 Mio. Franken auf die Elektrizitätsversorgung und 0,2 Mio. Franken auf die Wasserversorgung. (gk)

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