Sternwarte braucht ein neues Teleskop

Die Sternwarte der Kantonsschule zeigt vor der Renovierung nochmals den Sternenhimmel und den Reigen der Planeten. Sie wird bald ein Teleskop ersetzen müssen.

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Die Sternwarte der KSH ermöglicht allen einen Blick in die Weiten des Universums. (Bild: pd)

Die Sternwarte der KSH ermöglicht allen einen Blick in die Weiten des Universums. (Bild: pd)

Die KSH, unterstützt durch den Förderverein, hat eine Sternwarte, die auf eine Geschichte seit 1996 zurückblicken darf. Sie ist ein fester Bestandteil des Schulalltags, hat sich aber auch in der Öffentlichkeit etabliert. Unzählige «Nächte des offenen Daches» haben stattgefunden, an denen den Interessierten der Sternenhimmel fachkundig erläutert wurde. Dies ist eine Leistung des Fördervereins der Sternwarte der Kantonsschule Heerbrugg.

Eine Kostprobe dieses Astronomie-Erlebnisses findet wieder am Freitag, 7. September, um 20.30 Uhr auf dem Dach der Kanti statt. Der Sternenhimmel lädt jetzt mit guten Beobachtungsbedingungen für die Planeten Venus, Jupiter, Saturn und vor allem Mars ein. Sollte das Wetter nicht mitspielen, können die Planeten im Close-up im digitalen Planetarium herangezoomt werden. Somit wird der Anlass wetterunabhängig zum Erlebnis.

Förderverein freut sich über jede Unterstützung

Seit den Anfängen verfügt die Sternwarte der Kanti über zwei Hauptteleskope. Das ältere, das Newton-Fernrohr, hat nach über 25-jähriger Betriebszeit einen irreparablen Defekt an der Montierung, weshalb es nicht mehr benutzt werden kann. Bei einem Ausfall des zweiten grossen Fernrohrs, über das zurzeit die gesamte Beobachtungstätigkeit abläuft, wäre die Operationsfähigkeit der Sternwarte in Frage gestellt.

Die astronomische Zukunft steht so buchstäblich in den Sternen. Eine möglichst rasche Ersatzbeschaffung muss nun ins Auge gefasst werden. Zu diesem Zweck hat der Förderverein ein zukunftsweisendes Projekt auf die Beine gestellt.

Mit der geplanten Ersatzbeschaffung würde die Sternwarte ein Teleskop der gleichen Grössenklasse bekommen. Die Technik hat jedoch einen stolzen Preis.

Deswegen freut sich der Förderverein der Sternwarte über jegliche Unterstützung, macht er es doch möglich, die Welt der Astronomie auch der Allgemeinheit zu zeigen. (pd)