rebsteiner pokalturnier
Der FC Steinach schaltet die Oberklassigen aus – und feiert seinen ersten Turniersieg

Der FC Steinach feiert bei der 58.Auflage des Rebsteiner Pokalturniers seinen ersten Turniersieg. Titelverteidiger Widnau wird Dritter.

Yves Solenthaler
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Steinach (in Schwarz) hielt im Final den Favoriten Rorschach-Goldach in Schach und gewann verdient das 58. Pokalturnier.

Steinach (in Schwarz) hielt im Final den Favoriten Rorschach-Goldach in Schach und gewann verdient das 58. Pokalturnier.

Bild: vs

Vor einem Jahr hatte der FC Steinach, ein regelmässiger Gast am Rebsteiner Turnier, noch im Spiel gegen den letzten Platz gewonnen, am Samstag spielte die Mannschaft von Trainer David Gonzalez um den Platz am anderen Tabellenende.

Beide Teams vom Bodensee erwiesen sich in den Halbfinals als nervenstärker als ihre Rheintaler Kollegen: Nachdem beide Spiele nach 30 Minuten 1:1 gestanden hatten, setzte sich Steinach gegen Widnau und Rorschach-Goldach gegen Au-Berneck im Penaltyschiessen durch. Dabei war der Sieg von Rorschach umstritten, weil sich die Au-Bernecker beschwerten, dass ein ausgewechselter Spieler zum Elfmeter antrat. Aber mit dem Bodensee-Derby kam es im Final zum Duell der robustesten (Rorschach) und der spielfreudigsten Mannschaft des Turniers.

Ex-Rebsteiner schiesst Steinach zum Turniersieg

Der Final war, wie Finals meistens sind: Es gab wegen der vorsichtigen Herangehensweise beider Mannschaften nur wenige Torszenen. Schliesslich gelang in der zweiten Halbzeit dem Ex-Rebsteiner Jeffrey Tobler der Siegtreffer für den FC Steinach. Bereits in der Vorrunde hatte Steinach gegen das Team aus der 2.Liga interregional mit 1:0 gewonnen. Dem überraschenden Turniersieger ist der Pokal keineswegs auf dem Silbertablett serviert worden, mit Widnau musste Steinach auch das andere Team aus der Interregio ausschalten.

Vor den Halbfinals wurde das Turnier wegen eines heftigen Gewitters mit Hagelkörnern in Golfballgrösse für 90 Minuten unterbrochen. Danach verhagelten die beiden Teams vom Bodensee das Pokalturnier endgültig.

Au-Bernecks Steigerung, Rheinecks Verschlechterung

Titelverteidiger Widnau erholte sich schneller von der unglücklichen Halbfinalniederlage als Au. Bei der Mannschaft von Trainer Roman Hafner war bei der 3:8-Niederlage im Spiel um den dritten Platz die Luft draussen. Über das Turnier gesehen ist Au-Berneck – im Vorjahr übrigens noch Letzter – das positive Beispiel aus Rheintaler Sicht. Aber das bestklassierte Team war einmal mehr Widnau.

Am unteren Tabellenende rangiert der FC Rheineck, der den entgegengesetzten Weg von Steinach angetreten hat – in einem Jahr vom Finalisten zum Träger der roten Laterne. Auch für die vier Oberrheintaler Teams verlief das Turnier durchzogen. Altstätten verhagelte sich seine passable Vorrunde mit zwei Niederlagen am Samstag und fiel damit auf den achten Platz zurück.

58. Pokalturnier

Final: Steinach – Rorschach-Goldach 1:0. 3./4.Platz: Widnau – Au-Berneck 8:3. Halbfinals: Steinach – Widnau 6:5 (1:1) n.P., Rorschach – Au-Berneck 9:8 (1:1) n.P.

5./6.Platz: Diepoldsau – Montlingen 1:3 (0:0) n.P. 7./8.Platz: Rebstein – Altstätten 1:0. Kreuzspiele: Diepoldsau – Rebstein 1:0, Altstätten– Montlingen 3:5 (0:0) n.P.

9./10.Platz: Rüthi – Rheineck 6:1.

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