Steigerung nach der Pause

Im Drittliga-Nachholspiel der sechsten Runde setzte sich St. Margrethen gegen Flums b 8:3 (3:2) durch.

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Fussball. Standesgemässer Beginn für ein Spiel zwischen dem Zweiten und dem Zweitletzten: Nach drei Minuten erhielt Yümlü einen langen Ball aus dem Mittelfeld und schloss mit einem Heber zur Führung ab. Danach hielten sich die Gäste aber nicht mehr ans Drehbuch von St. Margrethens Trainer Nino Vrenezi. Mit viel Aggressivität und einer guten Raumaufteilung machten die Flumser dem Heimteam das Leben schwer. Die schnellen Gästestürmer trafen auf eine schlecht sortierte Abwehr. So lag plötzlich Flums 2:1 vorne: Am Ursprung des ersten Tores (10.

) stand ein Ballverlust von Shoshi, beim zweiten Treffer (13.) verwertete Murtezi einen Freistoss aus 20 Metern mit einem Schlenzer. Doch nur drei Minuten später glichen die Gastgeber zumindest aus: Yümlü setzte sich über links durch, in der Mitte scheiterte Agatic vorerst am Goalie, aber schliesslich versorgte Bakaric den Nachschuss zum 2:2 im Netz.

Wichtiges Tor kurz vor der Pause

Danach tat sich St. Margrethen weiter schwer, bestimmte zwar mehrheitlich die Gangart, fand aber in der dichten Gästeabwehr die Anspielstationen nicht. Und bei gelegentlichen, von Nervosität geprägten Ballverlusten im Mittelfeld deutete Flums seine Gefährlichkeit an. Kurz vor der Pause setzte sich Gulan über links durch, seine flache Hereingabe schloss Yümlü mit dem Aussenrist volley zum 3:2 ab.

Yümlü macht das Dutzend voll

Yümlüs schnelles 4:2 nach Wiederanpfiff vermochte Flums nach etwas mehr als einer Stunde noch mit dem dritten Treffer zu beantworten; es zeigte sich in dieser Szene erneut, dass die Abwehr des Heimteams nicht ganz bei der Sache war. Nachdem aber Bakaric eine Viertelstunde vor Schluss das 5:3 gelungen war, konnten die Gastgeber gegen hinten öffnende Flumser ihre technische Überlegenheit ausspielen. So gelangen Kica, Gulan und Yümlü noch drei Treffer zum letztlich deutlichen 8:3-Sieg des FC St.

Margrethens. Im sonntäglichen Derby in Rebstein muss sich die Vrenezi-Elf defensiv indes defensiv steigern. Vorne läuft es weiterhin optimal; so hat Yalcin Yümlü nach sechs Spielen bereits ein Dutzend Tore erzielt. (rdn, ys)