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Steigerung im Frühling

Der FC Diepoldsau-Schmitter hat das Saisonziel erreicht (Platz im gesicherten Mittelfeld). Die im Winter ambitioniert angepasste Vorgabe (3. Platz) hat er letztlich nur knapp verfehlt.
Gerhard Huber
Diepoldsaus Trainer Engelbert Hutter (links) mit Dursun Karatay, seinem verlängerten Arm auf dem Spielfeld, der nächste Saison zudem als Co-Trainer arbeitet. (Bild: Ulrike Huber)

Diepoldsaus Trainer Engelbert Hutter (links) mit Dursun Karatay, seinem verlängerten Arm auf dem Spielfeld, der nächste Saison zudem als Co-Trainer arbeitet. (Bild: Ulrike Huber)

FC DIEPOLDSAU-SCHMITTER. Nach einer innerhalb der Erwartungen absolvierten Vorrunde, die auf dem sechsten Tabellenrang endete, steckte Diepoldsaus Trainer Engelbert Hutter die Ziele für die Rückrunde etwas höher: «Bei einer tollen Rückrunde könnte es mit dem dritten Platz noch klappen.» Was utopisch geklungen hat, ist beinahe noch erreicht worden: Denn letztlich wurde mit dem fünften Rang und 32 Punkten der vom FC Staad belegte dritte Platz gerade um vier Punkte verfehlt.

Podestplatz in der Rückrunde

Überhaupt spielte das Hutter-Team im Frühjahr technisch und taktisch guten, ergebnisorientierten Fussball. Fünf Siegen und drei Unentschieden standen gerade einmal zwei Niederlagen (in Goldach und Ruggell) gegenüber. In der Rückrundentabelle wäre man hinter Teufen und Goldach punktgleich mit Schaan auf Platz drei gelandet. Eine wirklich gute Leistung für eine Mannschaft, die im Sommer nach dem Abstieg aus der 2. Liga komplett durchmischt worden war, die sich im Herbst gefunden hat und im Frühjahr auf hohem Liga-Niveau mitspielen konnte. Und die auf dem heimischen Grün in den Rheinauen das ganze Jahr ungeschlagen blieb.

Erwartungen erfüllt

«Wir haben diese Zeit im Herbst einfach gebraucht, um ganz vorne mitspielen zu können, sind mit den 32 Punkten zufrieden. Da haben wir genau die Erwartungen getroffen», sagt Engelbert Hutter. «Die im Winter gekommenen Spieler Akif Simsek und Fatih Simsek sowie vor allem Manuel Fisch haben uns natürlich verstärkt. Manuel ist ja ohne Teilnahme am Trainingslager bei uns kurz vor dem ersten Wettbewerbsspiel eingestiegen, konnte sich aber von den ersten Minuten an integrieren. Schade aber, dass sich unsere beiden Simseks schon wieder Richtung Vorarlberg verabschieden und wir auch Marc Gröber verlieren, den es zum FC Au-Berneck zieht.»

Überhaupt scheint man auf der Rheininsel die Mischung aus «Oldies but Goldies» und sehr jungen, talentierten und erfolgshungrigen Spielern gefunden zu haben. «Neben Manuel Fisch ist vor allem Dursun Karatay ein Glücksfall für den Verein», zeigt sich Trainer Hutter begeistert, «er kann mit seiner Routine und seiner Spielübersicht die Youngsters auf dem Platz führen. Und auch wenn er im Frühling, durch seine Meniskusverletzung behindert, meist nur noch für eine halbe Stunde auf dem Platz stand, hat er doch noch oft ein Tor erzielt.»

Die beste Nachricht für die Diepoldsau-Anhänger und solche, die es werden wollen: Dursun Karatay hängt noch eine Saison auf der Rheinauen dran. Nicht nur als bis dann hoffentlich verletzungsfreier Goalgetter, sondern auch als Co-Trainer von Engelbert Hutter. Der bisherige zweite Übungsleiter, Patrik Riklin, will künftig sein Glück als hauptverantwortlicher Coach versuchen.

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