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Steht nur Chur im Weg?

Aufsteiger Au-Berneck hat, auf einem gesicherten Mittelfeldplatz liegend, überraschend den Trainer gewechselt: Andreas «Celli» Lüchinger soll das Team an die 2.-Liga-Spitze führen.
Yves Solenthaler
Neue Spieler, neue Trainer, neue Trainerbank (von links): Andreas Lüchinger, Okan Akyildiz, Selim Kum und Robert Thurnherr. (Bild: Yves Solenthaler)

Neue Spieler, neue Trainer, neue Trainerbank (von links): Andreas Lüchinger, Okan Akyildiz, Selim Kum und Robert Thurnherr. (Bild: Yves Solenthaler)

FC AU-BERNECK 05. «Je neun Punkte Rückstand bzw. Vorsprung auf den Aufstiegs- und Abstiegsplatz – ganz nach vorne reicht's wohl nicht mehr», sagt Andreas Lüchinger. Das eigentliche Ziel für die Rückrunde, die Cup-Qualifikation, ist am Karsamstag bei der Niederlage gegen Weesen in den Sand gesetzt worden.

Chur wohl ausser Reichweite

Dennoch hegen Sportchef Philippe Zoller und sein neuer Trainer – der auf der Degern mit seinem langjährigen Assistenten Robert «Cilo» Thurnherr und Thomas Koller arbeitet – grosse Ambitionen. «Platz zwei ist noch möglich», sagt Lüchinger. Der im Herbst souveräne Leader Chur liegt ausser Reichweite, wenn es normal läuft. Allerdings nicht Montlingen – der Stammverein des neuen Trainerduos (Thurnherr ist gar Ehrenmitglied beim FCM) liegt vier Punkte vor Au. Das beste Rheintaler 2.-Liga-Team zu werden, ist eine Option. Allerdings muss sich Au-Berneck in den Derbies steigern, in der Vorrunde gab es Niederlagen gegen Rebstein und Montlingen sowie ein Remis in Altstätten.

Au-Berneck hat einschliesslich eines Trainingslagers in Valencia zehn (!) Testspiele, also eine ganze Halbrunde gespielt: «Dieses Programm habe ich noch übernommen», sagt Lüchinger, «aber es war nützlich: So konnte ich beobachten, wie die Spieler ticken.» Dabei gab es fast nur Siege, die Defensivarbeit hat Lüchinger allerdings nicht zufrieden gestellt: «Wir kassierten zu viele Tore.»

Einen Sieg gab es auch am Hallenturnier in Widnau – schön fürs Prestige, aber auf dem Rasen ohne Aussagekraft.

Ein wichtiger Grund für den überraschenden Trainerwechsel von Pepi Memoli zu Andreas Lüchinger ist sicher, dass sich die Verantwortlichen mehr Disziplin erhoffen. Mit 55 Strafpunkten ist Au nämlich Liga-Spitze. Die Cup-Partie gegen Weesen mit einer roten und sieben gelben Karten hat gezeigt, dass diese Baustelle nach wie vor geöffnet ist.

Neuer Verteidiger gesperrt

Der Ausgeschlossene war mit Verteidiger Orkan Akyildiz einer der Neuen – der Bruder von Topskorer Volkan Akyildiz muss nun die ersten zwei Meisterschaftsspiele aussetzen. Mittelfeldspieler Selim Kum dürfte zum Auftakt bei seinem Ex-Verein Vaduz II hingegen zum Liga-Début für Au kommen. Ebenfalls neu im Kader ist Jaro Böhrer. Der 17-Jährige war Captain der erfolgreichen B-Junioren des Teams Rheintal. Er wird gemäss Lüchinger zu Einsätzen im Fanionteam kommen. Manuel Eichmann, ebenfalls im Team Rheintal ausgebildet, spielt noch bei den A-Junioren, ist aber regelmässige im 2.-Liga-Training dabei.

Beim FC Au-Berneck geht es in den kommenden Jahren darum, hoffnungsvolle Talente an den Verein zu binden. Die aktuelle Mannschaft besitzt zwar viel Qualität, gelangt von der Altersstruktur her aber langsam an den Zenit und muss langfristig umgebaut werden. In diesem Bereich sind die Erwartungen an den ebenfalls erst 32-jährigen Übungsleiter sicher gross.

Lüchingers Erfolge mit den Montlinger A-Junioren liegen noch nicht weit zurück. Auch auf der Degern wird er sich mit den älteren Junioren beschäftigen: «Ich werde die A-Junioren regelmässig beobachten.»

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