Starkes Wachstum bei den Hypotheken

ALTSTÄTTEN/WIDNAU/RÜTHI. Die Biene Bank im Rheintal erzielt im ersten Halbjahr einen Gewinn von rund 0,8 Mio. Franken. Der Ausblick sei nicht ungetrübt, eine Prognose sehr schwierig, schreibt die Bank. Sie geht davon aus, dass sie 2010 etwa wie 2009 abschneidet.

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Sind zuversichtlich: (von links) Leonhard Hutter (Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Anlageberatung), Josef Signer (Mitglied der GL, Leiter Firmenkunden), Simon Federer (Vorsitzender der GL), Christof Steger (VR-Präsident) und Arnold Haltiner (Mitglied der GL, Leiter Privatkunden). (Bild: pd)

Sind zuversichtlich: (von links) Leonhard Hutter (Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Anlageberatung), Josef Signer (Mitglied der GL, Leiter Firmenkunden), Simon Federer (Vorsitzender der GL), Christof Steger (VR-Präsident) und Arnold Haltiner (Mitglied der GL, Leiter Privatkunden). (Bild: pd)

Im ersten Halbjahr verzeichnet die Biene Bank ein starkes Wachstum bei den Hypotheken. Erstmals haben die Hypothekarforderungen die Marke von 600 Mio. Franken überschritten. Die Bilanzsumme hat die Marke von 700 Mio. Franken überschritten, die Ausleihungen sind um 4,5 Prozent gewachsen.

Kundengelder: Leicht rückläufig

Leicht rückläufig ist der Bestand an Kundengeldern.

Dies sei einerseits die Folge des nach wie vor harten Konkurrenzkampfs um Spargelder, schreibt die Bank, andererseits sei vermehrt festzustellen, dass die Liquiditätsreserven der Kundschaft einer zweckmässigen Verwendung in Form von Investitionen zugeführt würden. Die Refinanzierung des Kreditwachstums wurde mit der Aufnahme von zusätzlichen Pfandbriefdarlehen sowie von kurzfristigen Bankenkreditoren abgedeckt. Die Ertragslage, schreibt die Bank, präsentiere sich «nach wie vor gedrückt».

In ihrem Kerngeschäft, dem Zinsdifferenzgeschäft, kämpft die Bank mit anhaltend sinkenden Margen. Gründe sind das weiter gesunkene Zinsniveau am Markt und die Kosten für die Absicherung von Zinsänderungsrisiken (sog. Swap-Geschäfte).

Im Kommissionsgeschäft liess sich das Vorjahresergebnis gut halten, im Handelsgeschäft resultiert sogar ein merklicher Mehrertrag gegenüber der Vorjahresperiode.

Weniger Kosten

Die Kosten haben leicht abgenommen. Der Rückgang beim Personalaufwand beträgt 4,2 Prozent. Auch den Sachaufwand hat die Bank gut im Griff; dass er trotzdem leicht höher ausfiel, liegt daran, dass die Beitragszahlungen an die Clientis AG neu voll im Sachaufwand verbucht werden müssen.

Es herrscht Zuversicht

Der Bruttogewinn wird mit 1,7 Mio. Franken ausgewiesen. Nach Abschreibungen und Reserveäufnung resultiert ein Halbjahresgewinn von rund 0,8 Mio. Franken. Der Ausblick wird als «nicht ungebtrübt» bezeichnet, eine Prognose sei schwierig.

Die Biene Bank im Rheintal geht allerdings davon aus, dass der Tiefpunkt beim Zinserfolg erreicht ist. Man ist zuversichtlich, dass für das ganze Jahr ein Ergebnis im Rahmen des Vorjahres präsentiert werden kann. (pd/gb)

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