Starke Konkurrenz in Toruń: In Polen liefen die jungen Rheintaler Eistänzer ihre Kür mit Schwung und Ausstrahlung.

Die Eistänzer Lorena Koller und Timon Suhner reisten zum ersten internationalen Wettkampf der Saison nach Polen.

Maya Seiler
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Auch in Polen liefen die jungen Rheintaler Eistänzer ihre Kür mit Schwung und Ausstrahlung.

Auch in Polen liefen die jungen Rheintaler Eistänzer ihre Kür mit Schwung und Ausstrahlung.

Bild: ms

Am Swisscup in Oerlikon und an den Landesmeisterschaften in Biel konnte das Eistanz-Nachwuchspaar Lorena Koller und Timon Suhner die Konkurrenz aus dem eigenen Land dominieren. Die internationalen Herausforderungen begannen nun in der zweiten Saisonhälfte.

Als erster Auswärtswettkampf stand für die jungen Rheintaler der Mentor Cup in der polnischen Stadt Toruń auf dem Programm. Nach internationalem Reglement gibt es im Eistanz-Nachwuchs die drei Kategorien Basic, Intermediate und Advanced. Lorena und Timon starten bei den Novice Intermediate (obwohl vom Alter her Basic) und trafen am Mentor Cup in dieser Gruppe auf je ein Paar aus England, Frankreich, Polen, Spanien, Weissrussland und drei Paare aus der Ukraine – eine sehr starke Konkurrenz.

Neue Herausforderung in den Pflichttänzen

Mit den Pflichttänzen begann am Samstag ihr Wettkampf. Im Nachwuchs sind Vierzehner, Foxtrott, Europäischer Walzer und Tango vorgegeben und müssen im Training intensiv geübt werden. An jedem Wettkampf werden im Voraus zwei Tänze ausgelost. Hatten Lorena und Timon an den Schweizer Bewerben beide Male Foxtrott und «Europäer» zu zeigen, so traf es nun in Polen die andern zwei Tänze, nämlich «Fourteenstep» und Tango.

Die Schweizer gaben ihr Bestes und beendeten den Vierzehner auf Platz vier; im Tango reichte es dann nur für Rang sechs. Aufgrund der Punktzahl landeten sie nach dem Pflichtteil auf dem kombinierten sechsten Platz, 18 Hundertstel hinter dem englischen und fünf Hundertstel hinter dem weissrussischen Paar auf den Plätzen vier und fünf. Mit einer guten Kür war für das Rheintaler Duo also noch einiges möglich.

Am Sonntag gingen die beiden als Letzte der ersten Einlaufgruppe mit der Nummer vier an den Start und setzten sich dank ihrer schwungvollen Kür deutlich von den hinteren Paaren ab. Mit diesem Vorsprung konnten sie das weissrussische Paar vom fünften Platz verdrängen. Lorena und Timon liefen die drittbeste Kür, erhielten sogar die besten technischen Noten, aber der Rückstand aus den Pflichttänzen war zu gross; sie beendeten den Mentor Cup auf Rang fünf.