Staaderinnen wehren sich

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten besiegt Double-Sieger FC Zürich den FC Staad am Schluss doch noch standesgemäss mit 4:0 (1:0).

Christian Wenger
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FUSSBALL. Staads Hintermannschaft stand zunächst kompakt und liess sehr wenig zu. Die Gäste aus Zürich konnten auf dem tiefen Terrain nicht ihr gewohntes Spiel aufziehen.

Erste Chance, erstes Tor

Mit der ersten richtigen Möglichkeit gingen sie trotzdem nach knappen zwanzig Minuten in Führung. Mirnije Selimi war erfolgreich. Weiterhin blieb Zürich die spielbestimmende Mannschaft, konnte bis zur Pause aber die Führung nicht weiter ausbauen. Die Geschichte der zweiten Hälfte ist rasch erzählt. Staad mühte sich ab, kam aber zu keinen echten Möglichkeiten. Trotzdem hätten sich die Gäste kurz nach Wiederbeginn nicht beklagen dürfen, wäre ihre Schlussfrau Nicole Studer nach einem Notbremse-Foul vom Platz geflogen. Der Unparteiische beliess es aber bei einer Verwarnung. Zürich fand sich nun immer besser zurecht. Es reichten dann allerdings drei Tore in einer Viertelstunde, um das Geschehen standesgemäss zu gestalten. Melanie Müller, Sandrine Mauron und Nathalie Lienhard trafen in regelmässigen Abständen. Obwohl das Heimteam weiterhin alles versuchte, war die Dominanz des vierfachen Folgemeisters zu gross.

Weiterer schwieriger Gegner

Zum letzten Saisonspiel empfängt die Elf von Trainerin Sissy Raith die fünftklassierten Bernerinnen von BSC YB. In den bisherigen beiden Saisonduellen siegte jeweils das Gästeteam mit einem Tor Differenz.

NATIONALLIGA A

FC Staad – FC Zürich Frauen 0:4 (0:1)

Bützel, Staad – 100 Zuschauer.

Tore: 19. Minute Selimi 0:1, 68. Müller 0:2, 75. Mauron 0:3, 83. Lienhard 0:4.

FC Staad: Lang; Horvat, Kirchmann, Brunner, Alina Thoma; Bruderer, Katerla, Trzaskowski (87. Klotz), Stilz (60. Rebekka Thoma); Bisquolm, van Elten (79. Corominas).

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