Staaderinnen im Cup-Viertelfinal

Vuisternens (1.) – Staad (NLA) 1:2 (1:1)

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FUSSBALL. Drittes Cupspiel, dritter mühevoller Sieg. Beim 2:1-Sieg auswärts gegen den Erstligisten Vuisternens/Mézières bekleckerten sich die Staaderinnen nicht mit Ruhm.

Auch im dritten Vergleich mit einem 1.-Liga-Team tat sich die Elf von Trainerin Sissy Raith schwer. Obwohl die Seemädchen durch Sabrina Petriella und Claudia Stilz die ersten Möglichkeiten hatten, jubelte das Heimteam nach 20 Minuten: Mit einem Distanzschuss wurde Vanessa Lang bezwungen. Die Freiburgerinnen waren bissiger und traten selbstbewusster auf. Aber das Gegentor schien die Ostschweizerinnen endlich zu wecken. Denn nun liessen sie bis zur Pause nichts mehr zu und glichen durch Bettina Peter verdientermassen aus. Sie verpassten es aber, selbst in Führung zu gehen. In der zweiten Halbzeit fielen die Gäste vorerst wieder in die anfängliche Lethargie. Der Auftritt wirkte bisweilen emotions-, ja sogar lustlos. Gut 20 Minuten vor Schluss lancierte Sabrina Horvat mit einem weiten Ball die pfeilschnelle Rebekka Thoma, die im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Petriella, wer sonst, schnappte sich die Kugel und verwandelte eiskalt. Doch nun entglitt den Staaderinnen das Spiel wieder. Am Ende war es Lang zu verdanken, dass die Staaderinnen um eine Verlängerung (oder gar eine Blamage ...) kamen. Schliesslich wurde auch in der Westschweiz die Pflicht erfüllt – mehr nicht. (cw)

SCHWEIZER CUP, ACHTELFINAL

Tore: 21. Raemy 1:0; 38. Peter 1:1; 73. Petriella (Penalty) 1:2.

Staad: Lang; Klotz, Horvat, Brunner, Oberdorfer; Rebekka Thoma, Ruckstuhl, Trzaskowski, Stilz (90. Beck); Peter (78. Alijagic), Petriella (85. Schärer).