Staader U19 verpasst weiteren Coup

FUSSBALL. Im letzten Spiel vor der Winterpause unterliegt die Staader U19 unglücklich dem FC Zürich 0:1 (0:1).

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FUSSBALL. Im letzten Spiel vor der Winterpause unterliegt die Staader U19 unglücklich dem FC Zürich 0:1 (0:1).

Die Zürcherinnen führten die feinere Klinge. Doch die Spielerinnen von Trainer Mathias Speiser strotzten nach dem 3:2-Erfolg bei YB nur so vor Selbstvertrauen. Da die Bernerinnen in Derendingen siegten, hätten die Seemädchen einen 11:0-Sieg zum Erreichen der Finalrunde auf Kosten des FCZ gebraucht. Obwohl dies natürlich utopisch war, gingen die Staaderinnen engagiert zu Werke. Nach wenigen Minuten agierte eine Abwehrspielerin zu engagiert und hatte Glück, dass der Schiedsrichter nicht auf Penalty entschied. Vom NLA-Ligakrösus wird auch auf U19-Stufe wesentlich mehr erwartet, als er zeigte: Zürich machte zwar Druck, war aber nicht sehr gefährlich. Kurz vor der Pause entschied ein Fehler im Spielaufbau die Partie; eine Zürcherin konnte einen Pass im Mittelfeld abfangen und leitete das einzige Tor ein.

Finalrunde verpasst

Oftmals haderten die Zürcherinnen mit sich selbst, oder aber mit dem Unparteiischen. Doch dass nach einer Stunde die Torumrandung der Gäste erzitterte, war der starken Leistung des Heimteams zu verdanken. Der David war bis zum Schluss gewillt, dem Goliath ein Bein zu stellen. Im Abschluss fehlte aber die letzte Konsequenz. Somit bleibt den Staaderinnen auch in dieser Saison der Gang in die Platzierungsrunde. Wären mehrere Auftritte so engagiert gewesen wie gegen Zürich oder vor einer Woche beim Sieg in Bern, wäre die Finalrunde möglich gewesen. (cw)