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Staad kann doch siegen – Rüthi fällt vom Podest

Staad schlägt das vor der Pause ängstliche Rüthi dank unermüdlichem Einsatz und auch mit Hilfe von Rüthner Spielern überraschend, aber verdient 4:3 (2:0).
Mäx Hasler
Bremer Stadtmusikanten? Nein, Rüthis Beni Allgäuer (Blau), der trotz Bedrängnis das 1:2-Anschlusstor erzielt. (Bild: Mäx Hasler)

Bremer Stadtmusikanten? Nein, Rüthis Beni Allgäuer (Blau), der trotz Bedrängnis das 1:2-Anschlusstor erzielt. (Bild: Mäx Hasler)

Man hatte es geahnt: Die Partie gegen Schlusslicht Staad könnte für Rüthi zum Stolperstein werden (in Rebstein gibt es Leidensgenossen). So war es dann auch. Rüthi begann ängstlich, zog sich mehrheitlich in die eigene Hälfte zurück und spielte auf Abwarten.

Dies ging bis zur 15. Minute gut. Dann bekamen die Gastgeber in der Nähe der Trainerbank einen Freistoss zugesprochen. Anto Lovric legte sich den Ball zurecht und haute drauf. Dieser flog und flog an Freund und Feind vorbei und kullerte in die entfernte Torecke von Blasers Gehäuse. Der Torschütze war ob diesem Treffer selber baff. Wobei der Rüthner Schlussmann keine gute Figur machte.

Staad nahm vor der Pause zwei Geschenke dankend an

Trainer Didi Metzler reagierte und liess drei Spieler warmlaufen. Rüthi hatte die erste Möglichkeit in der 22. Minute nach Vorarbeit des rackernden Städler durch Zäch, Staads Schlussmann Babic brachte den Ball mit etwas Mühe aber unter Kontrolle.

Staad war mit vereinten Kräften immer einen Tick schneller und aufmerksamer. Nach 34 Minuten folgte das zweite halbe Eigentor der Rüthner: Blaser brachte einen Ball nicht unter Kontrolle, Künzle war zur Stelle – und es hiess 2:0. Kurz vor der Pause fiel fast der Anschlusstreffer, doch Zäch drosch Allgäuers Zuspiel aus aussichtsreicher Position übers Tor.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn war es wieder Zäch, der den Anschlusstreffer auf dem Fuss hatte, das Zuspiel kam wieder von Städler – doch Zäch hatte die Schuhe verkehrt an. Das 1:2 gelang dann eine Minute später Allgäuer, der sich mit beherztem Einsatz im Liegen gegen Meister und Babic durchsetzte. Moosbrugger übernahm danach Sanseverinos Part in der Abwehr, dieser rückte vor in den Angriff.

Nach knapp einer Stunde war es nochmals Zäch, der einen Braten im Ofen hätte unterbringen müssen. Wieder tat dies dann Allgäuer, als er einen unmöglichen Ball knapp am Torpfosten von der Grundlinie noch über die Torlinie stocherte. Bei Rüthi und seinen Fans keimte nun Hoffnung auf, denn es waren noch 20 Minuten zu spielen. Diese wurde aber zunichte gemacht: Staads Merz tankte sich auf der rechten Seite bis zur Eckfahne durch und brachte den Ball vors Tor. Krämer vollendete diese gute Vorarbeit zur erneuten Führung der Gastgeber.

Rüthi gleicht aus, aber Staad bleibt hartnäckig

Angriff um Angriff rollte nun aufs Staader Tor. In der Nachspielzeit setzte aber Staad zum Hammerschlag an: Lovric kam links, etwa in der Mitte der Rüthner Platzhälfte, an den Ball und erzielte mit einem Traumtor das 4:3. Allgäuers dritter Treffer eine Minute später kam zu spät für die Gäste.

Nach dieser nicht geplanten Niederlage ist Rüthi aus den ersten drei gefallen – die Profiteure der Runde heissen Diepoldsau und Besa. Didi Metzlers Miene beim Gang in die Kabine verhiess für seine Spieler nichts Gutes.

3. Liga, Gruppe 2

Staad – Rüthi 4:3 (2:0)

Bützel – 60 Zuschauer – SR: Milic.

Tor: 15. Lovric 1:0, 34. Künzle 2:0; 52./68. Allgäuer 2:1/2:2; 79. Krämer 3:2, 91. Lovric 4:2; 92. Allgäuer 4:3.

Staad: Babic; Fernandez (75. Rüst), Gonzalez, Meister, Merz, Papadic, Cano, Krämer, Sulejmani (45. Moser), Lovric, Künzle.

Rüthi: Blaser; Hamburger, Tomas, Sanseverino, Schnüriger, Lüchinger, Sönmez (54. Moosbrugger), Städler, Zäch (82. Kobler), Seifijaj (40. Sonderegger), Allgäuer.

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