Staad im Cup glanzlos weiter

Ohne zu überzeugen, gewinnen die Seemädchen beim Erstligisten Eschenbach mit 4:2 (1:0).

Christian Wenger
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FUSSBALL. Alles andere als ein Weiterkommen gegen die Aufsteigerinnen in die 1. Liga wäre für das NLA-Team aus Staad eine Schmach gewesen. Die Pflicht haben die in der Meisterschaft noch sieglosen Oberklassigen erfüllt, mehr aber auch nicht. Erst als Staad nach der Pause den 1:1-Ausgleich hat hinnehmen müssen, konnte es sich steigern.

Cupspiele haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Der Unterklassige versucht mit grossem Kampfeinsatz, den (in diesem Fall zweifachen) Klassenunterschied wettzumachen. Die Eschenbacherinnen kamen dann auch zu einem ersten nennenswerten Abschluss, den Torhüterin Vanessa Lang sicher parierte.

Lethargisches Staader Spiel

Wenig später kamen auch die Staaderinnen zu ihren ersten Möglichkeiten, jedoch weiterhin ohne zu überzeugen. Rebekka Thoma und Claudia Stilz liessen beste Chancen ungenutzt. Sabrina Petriella machte es nach rund zwanzig Minuten besser und traf zum 1:0 für die Gäste. Statt damit an Sicherheit zu gewinnen, fielen die Seemädchen wieder in die Lethargie der Anfangsminuten zurück – aus der sie bis nach der Pause nicht mehr herausfanden.

Denn nach dem Wiederanpfiff war es das Heimteam, das als Nächstes jubeln konnte. Bahnte sich nach dem 1:1 in der 50. Minute gar eine Cup-Sensation an?

Ausgleich wirkte als Weckruf

Staad fing sich nun wieder und fand endlich richtig ins Spiel. Nach etwas mehr als einer Stunde bekamen die Gäste einen Handspenalty zugesprochen, den Sabrina Petriella souverän verwandelte. Danach war der Bann endgültig gebrochen: Staad powerte nun, und kam erneut durch Petriella sowie Bettina Peter zum 4:1. Dank dieses Zwischenspurts stimmte aus Sicht des NLA-Vereins wenigstens das Resultat. Das Heimteam kam aber auch immer wieder zu guten Abschlüssen und belohnte sich für seine kämpferische Leistung mit dem zweiten Tor kurz vor Spielende. Bei diesen sechs Treffern blieb es, obwohl es hüben wie drüben noch einige Aluminiumtreffer zu verzeichnen gab.

Am nächsten Samstag reist die Elf von Sissy Raith in die Bundeshauptstadt. Spielbeginn bei YB ist um 16 Uhr. Will Staad dort die ersten Punkte der Saison einfahren, muss es sich steigern.