Staad gelingt wieder kein Sieg

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Fussball Im zweiten Spiel der Auf-/Abstiegsrunde NLA/NLB kommen die Frauen des FC Staad in Worb nur zu einem 2:2-Unentschieden. Nach sieglosen Partien gegen beide NLB-Teams wird es für die Seemädchen sehr schwer, den Ligaerhalt noch zu schaffen.

Trotz einer kämpferisch einwandfreien Leistung gelingt den Staaderinnen gegen die Femina Kickers Worb nicht der gewünschte Befreiungsschlag.

Worb braucht nicht mal zwei Chancen für zwei Tore

Staad war von Beginn an gewillt, die Auftaktniederlage von Aarau vergessen zu machen. Doch wegen spürbarer Unsicherheit war das gar nicht mal so einfach. Am besten hilft natürlich ein frühes Tor: Jessica Schärer setzte nach einer Viertelstunde konsequent nach und wurde mit dem Führungstreffer belohnt. Wenig später war es erneut Schärer, die das 2:0 auf dem Fuss hatte, den Ball jedoch knapp über das Gehäuse drosch.

Dass danach der Ausgleich folgen musste, war irgendwie vorhersehbar. Staad vermochte die Kugel nicht aus der Gefahrenzone zu befördern, und so gelang Katrin Glarner das 1:1. Die Torschützin ist die Schwester von Schwingerkönig Matthias Glarner und FC-Thun-Verteidiger Stefan Glarner.

Nach dem unnötigen Ausgleich wirkten die Staaderinnen wieder etwas eingeschüchtert. Tief in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erzielte mit Martina Frey eine weitere Ex-NLA-Spielerin das 2:1 für Worb – nebst den Torschützinnen verfügt Worb über weitere Spielerinnen, die ihre Sporen in der NLA bei YB und Thun abverdient haben. Aus nicht einmal zwei Möglichkeiten gelangen den Bernerinnen zwei Tore.

Staad zog nach der Pause ein Powerplay auf

Nach der Pause schnürte Staad seinen Gegner regelrecht in dessen Platzhälfte ein. Bettina Peter sah nur sechs Minuten nach Wiederbeginn ihren Abschluss vom Torgebälke ins Feld zurückspringen.

Mitte der zweiten Halbzeit stieg Brooke Hendrix nach einem Corner am höchsten und köpfte zum 2:2 ein. Jetzt war Staad endgültig am Drücker. Ein Zusammenprall der emsigen Stephanie Brecht mit einer Worberin führte bei der jungen Angreiferin zu einer Platzwunde und zu einem längeren Spielunterbruch. Das Spiel der Gäste erlitt so wieder einen Bruch, während sich Worb wieder besser sammeln konnte. Obwohl Staad nochmals alles versuchte, gelang der ersehnte Siegtreffer nicht. (cw)

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