Staad dreht nach einer Stunde auf und gewinnt

FUSSBALL. Auswärts gegen Sevelen hat Staad dank einer guten zweiten Halbzeit mit 3:2 (1:1) gewonnen.

Mäx Hasler, Yves Solenthaler
Drucken
Teilen

Fussball. Auswärts gegen Sevelen hat Staad dank einer guten zweiten Halbzeit mit 3:2 (1:1) gewonnen.

Die Seebuben fingen beim zuletzt dreimal siegreichen FC Sevelen schwungvoll an. Bereits in der dritten Minute prüfte Jotovic Goalie Gafner, der das Geschoss aber knapp um den Pfosten lenken konnte. Beim anschliessenden Eckball flog der Kopfball von Topskorer Zivaljevic nur knapp übers Tor. Dennoch gingen wenig später die Gastgeber in Führung: Lovric spielte einen Fehlpass genau in die Füsse von Hercog, der nach ein paar Schritten etwa aus zwölf Metern flach ins Tor schoss. Die Möglichkeiten der Staader Popadic (16.) und Zivaljevic (23.) waren nicht zwingend – schon eher die vom Seveler Isufi nach rund 20 Minuten. Allerdings produzierte er aus fünf Metern nach einem Eckball eine Kerze über das Tor.

Staad agiert druckvoller

Etwa ab der 25. Minute agierten die Gäste druckvoller. Ihr gefälliges Spiel endete aber meist am Strafraum, weil dem letzten Zuspiel oft die Präzision fehlte. Richtig gefährlich wurde es für das Seveler Tor nur in der 31. Minute. Zivaljevic tankte sich durch, seinen Abschluss konnte Gafner blockieren, und Jotovic schlitterte um Sekundenbruchteile am Abpraller vorbei. Wegen eines Lapsus' das Staader Goalies Ivkic kam indes Sevelen in der 40. Minute fast zum 2:0; Hercog schoss aus spitzem Winkel aber knapp daneben. Drei Minuten später konnten die Gäste den alles in allem verdienten Ausgleich bejubeln, nachdem Zivaljevic zwar mit dem Goalie zusammenprallte, den Ball aber im Fallen über diesen lupfen konnte.

Zivaljevic fast wie Draxler

Nach der Pause waren die Staader deutlich überlegen. Nach 63 Minuten brachten die Seveler den Ball nicht weg, er fiel Topskorer Zivaljevic vor die Füsse – ähnlich wie der Schalker Julian Draxler in der Champions League gegen Basel schlenzte er ihn ins Tor, allerdings aus kürzerer Distanz. Zwei Minuten später stand Zivaljevic der Pfosten im Weg und zehn Minuten danach vergab er eine Hundertprozentige. Besser machte es der eingewechselte Tomic in der 80. Minute, der ein wunderschönes Zuspiel von Sremac zum 3:1 verwertete.

Die Entscheidung? Nein, die nach der Pause vorerst harmlosen Gastgeber bäumten sich auf, kamen in der letzten Minute durch den eingewechselten Volpe zum Anschlusstor. Das war der Startschuss zu einer hektischen Nachspielzeit, in der Goalie Ivkic mit einer Glanzparade nach einem 18-Meter-Hammer Isufis den Staader Sieg schliesslich rettete.

Aktuelle Nachrichten