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Staablueme will nicht auf den Rathausplatz

2017 findet vom 12. bis 19. August wieder eine Kultur- und Konzertwoche Staablueme statt. Voraussichtlich allerdings nicht auf dem Rathausplatz, wie es der Stadtrat stets erwartet hatte: Die Organisatoren möchten lieber wieder in die Marktgasse.
Max Tinner

Wenn der Stadtrat die letzten Jahre über die Vorzüge des zu jener Zeit noch entstehenden neuen Rathausplatzes schwärmte, war stets auch die Rede von der Kulturwoche Staablueme, die künftig hier stattfinden soll. Auch im Benutzungsreglement für den Rathausplatz ist explizit aufgeführt, dass dieser für die Staablueme zur Verfügung gestellt werde. Doch nun stellt sich heraus: Die Organisatoren möchten mit der Kulturwoche lieber in der Marktgasse bleiben.

Die Staablueme fand lange auf dem Platz zwischen dem alten Rathaus und der Reburg statt. Für 2013 und 2015 musste sie aber wegen der Neuüberbauung des Freihof-Rathaus-Areals in die Marktgasse verlegt werden. Beim Publikum kam der neue Veranstaltungsort dann ausgesprochen gut an. Auch dem Organisationskomitee gefalle das Ambiente der Marktgasse ausserordentlich, betont dessen Präsidentin Petra Sieber.

Die malerische Umgebung ist aber nicht der einzige Grund für den Entscheid des OKs, am Standort Marktgasse festzuhalten. Für Technik- und Programmchef Guido Poznicek eignet sich die Marktgasse auch besser, weil der Zugang zur Bühne vom Frauenhof-Platz her günstiger sei, als er es auf dem Rathausplatz wäre. Bei den vielen Künstlern, die sich abwechseln und mit ihren Instrumenten auf die Bühne hinauf und auch wieder herab müssen, ist dies ein – im wahrsten Sinne des Wortes – gewichtiges Argument. Ausserdem sei die Akustik in der seitlich geschlossenen Marktgasse besser beherrschbar als auf dem viel breiteren Rathausplatz. In der Marktgasse sei man ausserdem flexibler mit der Festwirtschaft. Bei Bedarf könnten einfach weitere Festbank-Garnituren hintan gestellt werden.

Was für die Staablueme auf dem Rathausplatz zusätzlich ungünstig wäre: Laut der Benützungsordnung für den Platz muss während Gottesdiensten in der katholischen Kirche jeglicher Festbetrieb unterbrochen werden – dies betrifft im Besonderen den frühen Samstagabend.

Allerdings ist die Marktgasse als Veranstaltungsort nicht unproblematisch. Letztes Jahr hatten sich mehrere Anwohner über die Dauerbeschallung des immerhin acht Tage dauernden Festivals mit den vorwiegend abends stattfindenden Konzerten beschwert. Besonders harsch waren die Reaktionen nach dem Konzert der Perkussionsgruppe Bubble Beatz.

Die Stadt Altstätten schliesst die Marktgasse als Veranstaltungsort für die Staablueme 2017 nicht grundsätzlich aus. Man habe zwar schon gedacht, die Staablueme werde künftig auf dem Rathausplatz stattfinden, sagt Stadtpräsident Ruedi Mattle. Man werde sich die Sache aber miteinander anschauen. Er hofft auf eine Lösung, die möglichst allen passt. «Letztlich muss der Veranstaltungsort auch für die Staablueme stimmen», meint er.

«Wir werden das Städtli nicht erschüttern»

Staablueme-Technik- und Programmchef Poznicek versichert derweil, dass Bubble Beatz 2017 nicht mehr dabei sein werden – auch wenn ihr Auftritt letztes Jahr der bestbesuchte der ganzen Konzertwoche war. Man werde ausserdem die Lautstärke während der Konzerte überwachen. «Wir werden das Städtli nicht erschüttern», verspricht er.

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