Staablueme bringt Kunst ins Städtli

ALTSTÄTTEN. Es wird abgebrochen, um- und neu gebaut. Altstätten ist im Umbruch. Einzelne Geschäfte stehen für eine neue Nutzung zur Verfügung. Solche Leerräume wird man diesen Sommer im Rahmen der Kulturwoche Staablueme mit Kunst besetzen.

Max Tinner
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Sie beleben das Städtli mit Kunst, von links: Karin Thür (Co-Organisatorin der Ausstellung), Hubert Müller, Reto Schellenberg, Urs Felber, Marlise Untersee, Marta Büchler Fraisl, Erna Lang, Koni Schegg, Roger Valgoi (hinten), Ivo Herrsche, Theo und Anita Gmür, Johanna Schneider, Markus Buschor (hinten), Doris Bösch, Hansjörg Rohrer (hinten), Karin Schelling, Michael Zellweger, Gabriela Dietsche Goldener (Co-Organisatorin), Nöldi Dietschi, Staablueme-OK-Mitglied Guido Poznicek. Ausstellen werden im Weiteren Fijolla Rizvanolli, Kuspi und Anna Dietsche. (Bild: Max Tinner)

Sie beleben das Städtli mit Kunst, von links: Karin Thür (Co-Organisatorin der Ausstellung), Hubert Müller, Reto Schellenberg, Urs Felber, Marlise Untersee, Marta Büchler Fraisl, Erna Lang, Koni Schegg, Roger Valgoi (hinten), Ivo Herrsche, Theo und Anita Gmür, Johanna Schneider, Markus Buschor (hinten), Doris Bösch, Hansjörg Rohrer (hinten), Karin Schelling, Michael Zellweger, Gabriela Dietsche Goldener (Co-Organisatorin), Nöldi Dietschi, Staablueme-OK-Mitglied Guido Poznicek. Ausstellen werden im Weiteren Fijolla Rizvanolli, Kuspi und Anna Dietsche. (Bild: Max Tinner)

Diesen Sommer blüht am 10. August für acht Tage die Staablueme auf. Die Altstätter Kulturwoche bietet nicht nur viel Musik. Auch der bildenden Kunst bietet die Staablueme eine Plattform. Rund zwei Dutzend Künstlerinnen und Künstler machen das Städtli zu einer grossen Galerie. Die Ausstellung trägt den Titel «Kunst besetzt Leerraum». Der Titel ist Programm: leer stehende Geschäftsräume, aber auch Kellergewölbe und Plätze werden mit Werken der Künstlerinnen und Künstler besetzt.

In Führung oder individuell

Die «Kunst uf dä Gass» kam bei der letzten Staablueme 2011 beim Publikum sehr gut an. Rund 1000 Besucherinnen und Besucher nahmen an den Führungen teil. Auch dieses Jahr werden wieder Führungen angeboten, die erste im Rahmen einer grossen Vernissage. Die Ausstellung wird aber auch individuell erkundbar sein, allerdings nicht rund um die Uhr, sondern zu Zeiten, die zu gegebener Zeit noch bekanntgegeben werden. Die Künstlerinnen und Künstler werden zu diesen Zeiten vor Ort sein und gerne Auskunft über ihr Schaffen geben.

Ausstellungsplattform voll

Anders als in der Staablueme auf der Bühne (siehe nebenstehenden Kasten) ist in der Kunstausstellung kein Platz mehr für weitere Künstler. Mit über 20 Teilnehmenden sind die Ausstellungsmöglichkeiten ausgeschöpft.