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ST. MARGRETHEN: Wiesenau wird erweitert

Die Schulgemeinde ist seit Längerem mit steigenden Schülerzahlen konfrontiert. Deshalb soll das Schulhaus Wiesenau erweitert werden.

Um das bestehende Schulraum- und Kindergartenangebot bedarfsgerecht auszubauen, hat die Schule im Frühjahr dieses Jahres einen Architekturwettbewerb lanciert. Das Ergebnis des Wettbewerbs liegt nun vor. Die Wettbewerbsbeiträge sind ab Samstag öffentlich ausgestellt.

Der Platz ist schon heute knapp

Die Schülerzahlen in St. Margrethen haben in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Der Trend zeige klar nach oben, stellt Roger Trösch, Schulratspräsident von St. Margrethen, in einer Medienmitteilung fest. Der Raum in den bestehenden Schulanlagen sei bereits heute knapp.

Die Schulgemeinde realisiert in einem ersten Schritt eine Schulerweiterung im Schulhaus Rosenberg, um den kurzfristigen und unmittelbaren Raumbedarf decken zu können. Dort werden aktuell zwei Klassenzimmer und zwei Gruppenräume erstellt. Mittelfristig ist aber auch im Oberdorf am Standort Wiesenau ein Ausbau von Schule und Kindergarten nötig. Um mit den bestehenden Entwicklungen Schritt halten zu können, hat die Schulgemeinde im Frühjahr sodann einen öffentlichen Projektwettbewerb für die Schulerweiterung in der Wiesenau ausgeschrieben. Roger Trösch zeigt sich erfreut über das grosse Interesse am Wettbewerb und über die vielfältigen Lösungsansätze, die von den Architekturteams ausgearbeitet wurden.

Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen

An zwei intensiven Jurierungstagen konnten in einer breit abgestützten Jury die Vorzüge und Nachteile der einzelnen Wettbewerbsbeiträge diskutiert und gegeneinander abgewogen werden. «Wir sind überzeugt, mit dem Projekt ‹auf der hand› von hug architekten aus St. Gallen ein vielversprechendes und zukunftsorientiertes Projekt gefunden zu haben», schreibt der Schulratspräsident. Der kombinierte Schulhaus- und Kindergartenneubau verspreche eine grosse Flexibilität. Mit einem integrierten Bau kann flexibel auf die jeweiligen Jahrgangszahlen auf Kindergarten- und Primarstufe reagiert und ein entsprechendes Raumangebot bereitgestellt werden. Besonders überzeugt hat die Jury auch die ortsbauliche Setzung des Neubaus. Die Positionierung gliedert den bestehenden Aussenraum in zwei Bereiche und eröffnet damit Möglichkeiten für die Neuinterpretation des bestehenden Freiraums. Wichtig war aus Sicht der Schule auch eine gute Anbindung an den bestehenden Pausenplatz und an das bestehende Schulgebäude.

Der nötige Abbruch des sanierungsbedürftigen Kindergartens sei ein kleiner Wermutstropfen, so Roger Trösch. Jedoch hat keiner der eingereichten Wettbewerbsbeiträge eine überzeugende Lösung unter Einbezug des bestehenden Kindergartens aufzeigen können. Man sei überzeugt, mit dem Siegerprojekt eine zukunftsgerichtete und in verschiedenster Hinsicht optimale Lösung gewählt zu haben, so Trösch weiter. Dies habe nicht zuletzt auch der direkte Vergleich der verschiedenen Wettbewerbsbeiträge gezeigt. Ein Weiterbauen im Bestand hätte viele betriebliche Nachteile mit sich gebracht. Mit der Erweiterung der bestehenden Schulanlage habe man die Möglichkeit, zeitgemässen Schulunterricht anzubieten und auch das bestehende Förderangebot und die Tagesstrukturen sinnvoll weiterzuführen.

Frühestens 2020/21 in Betrieb

Das Projekt soll nun vorangetrieben und anschliessend der Bürgerschaft zur Abstimmung vorgelegt werden. Der Schulrat hat bereits eine Baukommission eingesetzt, die das Projekt in der Weiterbearbeitung bis zur Baureife begleitet. Die Inbetriebnahme der Erweiterung ist frühestens auf das Schuljahr 2020/21 vorgesehen. (sk/red)

Die öffentliche Ausstellung zum Wettbewerb findet an folgenden Terminen statt: Sa, 23. September, 10 – 13 Uhr; Mo, 25. September, 17 – 19 Uhr; Di, 26. Sep­tember, 17 – 19 Uhr; Mi, 27. September, 17 – 19 Uhr; Do, 28. September, 17 – 19 Uhr; Fr, 29. September, 17 – 19 Uhr. Alle Interessierten sind eingeladen, die öffentliche Ausstellung an den genannten Terminen im Rheinausaal zu besichtigen.

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