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ST. MARGRETHEN: Und plötzlich hatten die Musikanten Heimweh

Am Samstagabend nahm die Musikgesellschaft St. Margrethen ihre Zuhörer mit auf eine musikalische Weltreise. Nach dem langen Ausflug in fremde Länder schien sie plötzlich das Heimweh zu plagen.
Remo Zollinger
Egal, wo sie gerade war: Die MG St. Margrethen begeisterte ihr Publikum. (Bilder: Remo Zollinger)

Egal, wo sie gerade war: Die MG St. Margrethen begeisterte ihr Publikum. (Bilder: Remo Zollinger)

Zur vorletzten Nummer schwenkte eine Saxofonistin eine Schweizer Fahne. Das Ensemble spielte den Hit «Heimweh» von Plüsch, die Zuhörer applaudierten laut. Die Musikanten wollten gegen Ende des Abends zurück nach Hause, was nicht überrascht, waren sie zuvor doch auf einer langen Weltreise.

Und eine (vor)letzte Station folgte ja noch: die USA. Am Ende des Medleys von Bon-Jovi-Liedern jubelte das Publikum im Stehen und forderte laut eine Zugabe. Zwei Stücke gab’s obendrauf, wobei die Reise zurück in die Heimat führte: «Sierra Madre», das bekannteste Schunkellied der Schürzenjäger, kannte jeder. Und es gefiel auch allen, denn jede Menge Lichter erhellten den abgedunkelten Saal. 2017 sind es aber keine Feuerzeuge mehr, die nach oben gestreckt werden, sondern Handy-Taschenlampen.

Szenenapplaus für die Zorba-Tanz-Ansage

Zuvor war die Musikgesellschaft unter der Leitung des Dirigenten Christian Speck auf Reise: Los ging’s im Heimatdorf, dann in 80 Tagen um die Welt und zum Schloss Enn in Südtirol. Im zweiten Teil führte der Weg von Luzern über Moskau, Afrika, Schweden, Italien und Deutschland nach Griechenland. Udo Jürgens’ «Griechischer Wein» begeisterte das Publikum, das zuvor Szenenapplaus spendete: Er gehörte den Moderatoren David und Stefan Weber, die tanzend und mit viel Wortwitz den «Zorba’s Dance» ansagten. Zuvor ernteten sie Lacher, als es von Afrika nach Schweden ging. «Ist eine Reise nach Schweden denn besser als eine ­Safari?» – «Keine Ahnung, aber wir müssen ja ABBA ansagen!»

Vor der Pause durften auch die Beginnerband der Musikschule am Alten Rhein unter der Leitung von Christoph Indrist sowie die Jungbläser unter Katja Weber ihr Können zeigen. Dem Publikum gefiel ihr Auftritt, davon zeugt der grosse Beifall für sie.

Remo Zollinger

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