ST. MARGRETHEN: Neues Gebäude bei Mineralheilbad vorgestellt

Knapp 50 Personen haben gestern Abend im Rheinausaal den Informationsanlass» Kopfbau Mineralheilbad Ost» besucht. Fragen gab es nur zum Veloweg über vom Mineralbad- und Baumgartenkreisel.

Kurt Latzer
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Reto Friedauer, Gemeindepräsidednt von St. Margrethen (linnks), erklärte alle Details zum geplanten Bau und der örtlichen Verkehrsplanung. (Bild: Kurt Latzer)

Reto Friedauer, Gemeindepräsidednt von St. Margrethen (linnks), erklärte alle Details zum geplanten Bau und der örtlichen Verkehrsplanung. (Bild: Kurt Latzer)

Nimmt man den Informationsabend von gestern als Stimmungsbarometer, so dürfte dem Projekt der Mineralheilbad-Betreiber vonseiten der Bevölkerung kaum Widerstand erwachsen. Nachdem Reto Friedauer, Gemeindepräsident von St. Margrethen, das Projekt und die damit verbundene Verkehrsplanung präsentiert hatte, wollte ein Bürger wissen, weshalb man den heutigen Veloweg zwischen Mineralbad-Kreisel und Meierhof, der auf einer Länge von rund 100 getrennt von der Kantonsstrasse in Richtung Baumgarten-Kreisel führt, nicht gleich realisiere, sondern erst mit dem Bau der zweiten Etappe des Wegs – Meierhof bis Baumgarten-Kreisel. Reto Friedauer bezeichnete es als wenig sinnvoll, die Velofahrer nach den 100 Metern geschützten Radweges wieder auf die Kantonsstrasse zu leiten. Es sei davon auszugehen, dass der Kanton dies nicht bewillige. «Velofahrer, die den Kreisel passieren, müssen mehr Selbstvertrauen haben und den Kreisel in der Fahrbahnmitte durchfahren», sagte Reto Friedauer. Gegen das eigentliche Vorhaben der Heimbad-Betreiber, den Neubau vis-à-vis des neuen Mineralheilbades, hatte niemand Einwände. Das Gebäude ist gleich hoch wie das des Bades geplant. Beide Bauten sollen mit einer Passerelle verbunden werden. Im Kopfbau Mineralheilbad Ost wollen die Betreiber ein umfassendes Komplementärangebot, von Physiotherapie bis Massagen oder ärztliche Behandlungsmöglichkeiten bieten. Zudem ist im Gebäude ein Hotelbetrieb vorgesehen, der laut Projektleiter Oliver Bossi nicht nur den Nutzern des Bades vorbehalten sei. Mit dem Hotel aber hätten die Badbetreiber nichts zu tun, zurzeit fänden in dem Zusammenhang Gespräche mit einem anderen Unternehmen statt. Mit der Öffentliche Planauflage rechnet Reto Friedauer bis am 22. Juni. Vorbehältlich allfälliger Einsprachen könnte ab dem 11. August das fakultative Referendum zum Teilzonenplan erfolgen. Verlaufen die weiteren Bewilligungsverfahren wir erhofft, könnte im November mit dem Bau begonnen werden.

Kurt Latzer

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