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ST. MARGRETHEN: Museum feiert Jubiläum

Die 26. Generalversammlung des Museumsvereins Heldsberg blickte auch auf das 25-Jahr-Jubiläum dieses Jahr voraus.
Erstmals trugen Mitarbeiter des Heldsbergmuseums die neuen Jacken anstelle der bisherigen militärischen Gebirgsblusen. (Bild: pd)

Erstmals trugen Mitarbeiter des Heldsbergmuseums die neuen Jacken anstelle der bisherigen militärischen Gebirgsblusen. (Bild: pd)

Reto Friedauer, St. Margrethens Gemeindepräsident, überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. Diese ist immer noch Eigentümerin der Festung, die dem Verein 1993 zu Nutzung und Unterhalt anvertraut wurde. Reto Friedauer dankte dem Team und hofft, dass die Anstrengungen für das Museum mit unter anderem 16 Thementagen mit vielen Besuchern belohnt werden.

Die Artilleriefestung wird ein Museum

Im Jahresbericht blickte Präsident Ralf Pötzsch um 25 Jahre zurück. 1993 wurde die bis dahin geheime Artilleriefestung, erbaut 1939 – 1941, auf Initiative von Ehrenpräsident Alois Stähli als Museum eingerichtet. Das Interesse der Bevölkerung war gross, nach zehn Jahren wurde der 100000. Besucher geehrt, bald wird nach 25 Jahren die Marke von 230000 geknackt. Mittlerweile buhlen viele ähnliche Museen in der Schweiz um Besucher, was für den Verein heisst, mit Sonderausstellungen und einer gut unterhaltenen Anlage Besucher an­zulocken. Das Museum braucht finanzielle Mittel. 2017 ist der Passivmitgliederbestand um rund 30 Personen auf 480 gesunken. 19 Neumitglieder konnten die Abgänge nur teils auffangen.

Jahrelang besuchten über 7000 Personen jährlich das Museum. 2017 musste auch der Heldsberg, wie viele militärische Museen, einen Rückgang (um rund 1400 Personen) hinnehmen. Um 25 Prozent brachen die geführten Touren mit 4037 Teilnehmern ein. An den Samstagen von April bis Ende Oktober und im Winter kamen 2357 Besucher. In den Sommerferien gab es einen leichten Zuwachs.

Auf den Bereich Unterhalt entfielen 3253 Stunden, auf Führungen 1166 Stunden, total geleistet von 50 freiwilligen Mitarbeitern.

Referat einer Grenzwächterin

Erstmals stellten an der GV die Mitarbeiter ihre neuen Jacken vor. 2017 wurde die Durisolba­racke renoviert und die einst vorgesehene Eisenbahnweiche zur Entgleisung eines Zuges beim Bruggerhorn ausgestellt.

Nach über 20 Jahren reichte Agnes von Allmen als Wirtin der Heldsbergstube altershalber die Kündigung auf Ende 2018 ein. Eventuell kann für diese Funktion ein Mitarbeiter-Pool aufgebaut werden. Die Jahresrechnung, präsentiert durch Hansruedi Koller, weist trotz Spar­- massnahmen als Folge des Besucherschwundes eine Minus von 12900 Franken auf. Das Budget 2018 rechnet mit Einnahmen von 146900 Franken gegenüber Ausgaben von 156000 Franken.

Danach referierte Céline Aubry, Einsatzoffizierin der Grenzwacht, zum Thema «Das GWK: Sicherheitsgarant an der Grenze im Umfeld von Schengen – Aktuelle Migrationslage». Die Schweizer Grenzwachtkorps haben den Auftrag, die Sicherheit der Wohnbevölkerung zu gewährleisten, auch im Rheintal, in Zusammenarbeit mit Sicherheitsorganisationen der Nachbarländer.

Nach dem Referat konnte in der Heldsbergstube beim traditionellen «Spatz» (Potaufeu) weiter diskutiert und der gemütliche Teil der GV gepflegt werden. (pd)

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