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ST. MARGRETHEN: Mit Elan ins Berufsleben starten

45 Schülerinnen und Schüler des Johannes-Brassel-Schulhauses zogen mit einer fröhlichen Abschlussfeier den Schlussstrich unter ihre Oberstufen-Jahre.
Maya Seiler
Vielsprachig verabschiedeten sich die Oberstufenklassen von den Lehrkräften und von der Schulzeit. (Bild: Maya Seiler)

Vielsprachig verabschiedeten sich die Oberstufenklassen von den Lehrkräften und von der Schulzeit. (Bild: Maya Seiler)

Maya Seiler

Die grosse Mehrheit der Abtretenden startet nach den Sommerferien ins Berufsleben, fünf werden an der Kanti weiterhin die Schulbank drücken. Auch für Schulleiterin Inge Zimmermann geht die Schulzeit zu Ende, da sie in den Ruhestand tritt. Zum letzten Mal sprach sie zum Abschlussjahrgang und fasste ihre vielen Jahren Schuldienst kurz zusammen: «Es war anstrengend, aber spannend; manchmal war es zum Davonlaufen, aber trotzdem hat sich das Bleiben ­gelohnt», und wünschte den angehenden Berufsleuten, dass sie dereinst mit den gleichen Gefühlen auf ihr Arbeitsleben zurückblicken können. Mit mehreren Bildcombos liessen die Oberstufenklassen die drei Jahre Revue passieren. Die Realklassen zeigten Aufnahmen von Sporttagen, Ski- und Wanderlagern oder von der Arbeit am Computer; auch für das Dorf und die Umwelt hatten sie sich am jährlichen Clean-Up-Day engagiert. Die Dritt-Sekundarschüler erinnerten sich in ihrem Rückblick an die Projektwoche in Zürich, mit Besuch im SRF1-Studio, im Zoo oder der Wanderung auf den Uetliberg.

Vielfältige Projektarbeiten liessen staunen

Es gab verschiedene Ehrungen, für den besten Notendurchschnitt, für die wenigsten Straf-Einträge oder für die beste Projekt-Arbeit. Yannik Zidazi kam mit seiner selbst gebauten Gitarre auf Rang eins; die Arbeit von Gloria Ljubas über Alzheimer erreichte den zweiten Platz. Auf den dritten Rang schaffte es das selbst geschneidertes Hochzeitskleid, von Anida Bajramoski mit modischem Flair für eine junge Braut genäht. Aber auch andere Projekte waren bemerkenswert: ein Schüler hatte mit dem Vater einen Offroader gebaut, der von einem Quad-Motor angetrieben wird, ein anderer ein Hühnerhaus für seine Geflügelschar. Bemerkenswert waren auch Computerspiele, ein physikalisches Experiment, Nationaltrachten oder die Kochkunst fremder Länder.

Abschied nach drei Jahren oder nach Jahrzehnten

Höhepunkt der Schlussfeier war die Zeugnisübergabe durch die Klassenlehrkräfte. Dabei erschien Name und Berufswahl der Schulabgänger mit je einem Foto vom Anfang und Ende der Oberstufenzeit. Diese Bilder zeigten eindrücklich den Wandel der ­Buben und Mädchen zu jungen Erwachsenen.

Schulratspräsident Roger Trösch verabschiedete Inge Zimmermann, langjährige Mathelehrerin und Schulleiterin der ersten Stunde sowie Werklehrer Franz Lüchinger, der ebenfalls in Pension geht.

Der Festanlass begann musikalisch mit Songs der Schüler-Band; die Feier endete mit dem von Jürg Weder geschrieben Abschiedssong: «Good bye, Servus, Adieu, Au Revoir, Ciao, Hasta Luego» zeigte die vielsprachige Herkunft der St. Margrether Jugendlichen.

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