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ST. MARGRETHEN: Gemeinsam gegen Ungleichheit

Die SP Rheintal lud gestern zur Neujahrsbegrüssung ins Haus des Zolls ein. Vor dem gemeinsamen Nachtessen warf Regierungspräsident Fredy Fässler einen Blick auf kommenden Vorlagen und Abstimmungen.
Benjamin Schmid
v.l. Ursula Graf, Remo Maurer, Laura Bucher, Fredy Fässler, Claudia Friedl, Guido Berlinger-Bolt. (Bilder: Benjamin Schmid)

v.l. Ursula Graf, Remo Maurer, Laura Bucher, Fredy Fässler, Claudia Friedl, Guido Berlinger-Bolt. (Bilder: Benjamin Schmid)

Benjamin Schmid

Die Sympathisantinnen und Sympathisanten der Sozialdemokratischen Partei trafen sich hinter dem Bahnhof St. Margrethen beim Haus des Zolls. Vor Ort wurden die 35-40 Anwesenden durch das Grenzwachtkorps begrüsst. Bevor es auf eine Tour durch das Zollgelände und den Grenzübergang ging, wurde den Gästen ein grober Einblick in die tägliche Arbeit des Grenzwachtkorps gewährt. Dabei kamen Erfolge zutage aber auch zukünftige Herausforderungen wurden angesprochen. Während der Besichtigung waren nicht nur politische Themen von Belang, sondern das Interesse richtete sich auch auf das Gelände, die Grenzwächter und ihre Arbeit.

Finanzielle Mittel müssen gesprochen werden

Nicht nur bei der Grenzwache, sondern in vielen anderen politischen Belangen sind in den nächsten Jahren Investitionen nötig. Einerseits um die Sicherheit im Land zu gewähren und den Wohlstand zu erhalten, andererseits um die klimabedingten sozialen Ungleichheiten abzufedern.

Nach dem informativen Rundgang über das Gelände der Grenzwache fanden sich die Sozialistinnen und Sozialisten für ein gemütliches Nachtessen im Restaurant wieder. Nach der Begrüssung durch Renato Werndli, Präsident SP Rheintal, sprach Guido Berlinger-Bolt, politischer Sekretär der SP des Kantons St. Gallen, seinen Dank für die Arbeit in den Sektionen und Dörfer für die investierte Zeit und das grosse Engagement jedes Einzelnen aus. Aus aktuellem Anlass griff Berlinger-Bolt das Sturmtief Burglind auf. Denn der Klimawandel sei ein wichtiges Thema des Sozialismus des 21. Jahrhunderts.

Gemäss Berlinger-Bolt besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Wohlstand und Emissionsraten: «Die 500 Millionen Wohlhabendsten der Erde zeichnen sich für die Hälfte aller Emissionen verantwortlich.» Anstatt konkrete Massnahmen gegen den Klimawandel voranzutreiben, werden die Ausgaben für Klimaschäden über Einsparungen bei den öffentlichen Diensten ausgeglichen. Dies darf und soll nicht sein. Die Sozialdemokraten müssten den Kampf gegen die Ursachen und sozialen Folgen des Klimawandels und letztlich den Kampf gegen soziale Ungleichheit gemeinsam aufnehmen. Die Parteiausrichtung für dieses Jahr ist laut Berlinger-Bolt eindeutig: «Die SP muss in den Sektionen, in den Gemeinderäten und Stadtparlamenten stärker werden.»

Regierungspräsident Fredy Fässler war die Trauer um den unerwarteten Tod von Thomas Hansjakob anzusehen und anzuhören. Mit einfühlsamen Worten beschrieb er seine Beziehung mit dem verstorbenen Staatsanwalt, bevor er zu den politischen Aussichten kam: Die durchaus erfolgreiche Arbeit bei der Entwicklung des neuen Lohnsystems der Regierung muss weitergeführt und der Kampf für die Renovation des Stadttheaters aufgenommen werden.

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