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ST. MARGRETHEN: Gemeinderat will Steuerfuss markant senken

Der allgemeine Gemeindehaushalt schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1,97 Mio. Franken ab – deutlich besser als budgetiert. Der Steuerfuss soll deshalb um fünf Prozentpunkte gesenkt werden.

Die Rechnung schliesst insgesamt um 2,25 Mio. Franken besser ab als budgetiert; ausge­gangen war die Gemeinde von einem Reservebezug (0,28 Mio. Franken). Möglich wurde dieses Resultat aufgrund steuerlicher Mehreinnahmen (1,04 Mio. Franken), tieferer Sozialkosten (0,64 Mio. Franken), eines geringeren Finanzbedarfs der Schule (0,2 Mio. Franken) und tieferer Gesundheitskosten (0,13 Mio. Franken). Der Gemeinderat beantragt für 2018 eine Steuerfusssenkung von 127 auf 122 Prozent.

Der Vorschlag 2017 von 1,97 Mio. Franken soll für eine Di­rektabschreibung der kommunalen Beiträge an Kantonsstrassen (0,476 Mio. Franken), zwei Rücklagen für Bushof und Strandbad (1 Mio. Franken) und eine Einlage von 0,49 Mio. Franken ins Eigenkapital verwendet werden. Dieses erhöht sich damit auf 3,92 Mio. Franken.

Die Gemeinde vereinnahmte Gesamtsteuererträge von 16,13 Mio. Franken. Dies sind rund 1,042 Mio. Franken oder 6,91 Prozent mehr als budgetiert. Die grosse Abweichung bei den Gemeindesteuern ist vorwiegend auf höhere Nachzahlungen aus den Vorjahren (0,58 Mio. Franken), Quellensteuererträge (0,23 Mio. Franken) sowie Liegenschaftsgeschäfte (0,4 Mio. Franken) zurückzuführen. Tiefere Steuereinnahmen mussten bei den juristischen Personen verzeichnet werden, die 0,27 Mio. Franken tiefer lagen als budgetiert.

Weitere relevante Faktoren

Im Sozialbereich führen mehrere Faktoren zu einem um 0,64 Mio. Franken tieferen Gesamtaufwand. Die finanzielle Sozialhilfe liegt mit einem Nettoaufwand von 0,94 Mio. Franken um 0,25 Mio. Franken unter Bud­-get. Die allgemeine Sozialhilfe schliesst 0,05 Mio. Franken besser ab als budgetiert. Im Asyl- und Flüchtlingsbereich resultiert gegenüber dem Budget eine Besserstellung von 0,26 Mio. Franken. Hauptgrund ist allerdings eine nicht periodengerechte Verbuchung von Staatsbeiträgen 2016. Die Alimentenbevorschussung schliesst mit einem Aufwandüberschuss von knapp 0,07 Mio. Franken um 0,05 Mio. Franken besser ab als budgetiert. Der Finanzbedarf der Schulverwaltung liegt mit 10,03 Mio. Franken um 0,2 Mio. Franken unter Voranschlag (-1,8 Prozent).

Die ungedeckten stationären Pflegekosten betragen 2017 0,59 Mio. Franken. Damit liegen sie 0,13 Mio. Franken unter Budget.

Spezialfinanzierungen und Betriebe

Die Altersheimrechnung 2017 schliesst dank einer Belegung von über 98 Prozent wieder mit einem Ertragsüberschuss von 0,32 Mio. Franken ab, der der Reserve gutgeschrieben wird. Budgetiert war eine Einlage in die Reserve von 0,14 Mio. Franken. Der Reservestand erhöht sich mit der Einla­- ge auf 1,23 Mio. Franken. Darin enthalten ist die 2017 aufgelöste und der Reserve gutgeschriebene Rücklage für Gebäudeunterhalt und Anschaffungen.

Die Einlage in die Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung fiel 2017 mit 0,13 Mio. Franken deutlich tiefer aus als budgetiert (0,29 Mio. Franken), weil die realisierten Anschlussbeiträge für Neu- und Umbauten mit 0,49 Mio. Franken um 0,21 Mio. Franken unter Budget liegen. Die Abwassergebühren hingegen fielen mit 0,64 Mio. Franken rund 0,05 Mio. Franken höher aus als vorgesehen. Die Spezialfinanzierung Abwasserbeseitigung weist neu einen Stand von 6,07 Mio. Franken auf. Die Feuerwehr-Ersatzabgabe fällt mit 0,67 Mio. Franken um 14,7 Prozent höher aus als budgetiert; sie ermöglicht eine Einlage in die Betriebsreserve von 0,06 Mio. Franken. Die Betriebsreserve weist neu einen Stand von 0,67 Mio. Franken auf.

2017 investierte die Gemeinde netto 1,37 Mio. Franken. Die Technischen Betriebe investierten zusätzlich 1,05 Mio. Franken in ihre Netze und Anlagen; davon entfallen 0,61 Mio. Franken auf die Strom- und 0,44 Mio. Franken auf die Wasserversorgung. (gk)

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