St. Gallen profitiert vom Luzerner Kunstrasen

Nach der DV gab Peter Stadelmann, der Delegierte der Nationalmannschaft, in einem Interview mit dem Widnauer SGKFV-Ehrenmitglied Beni Bruggmann Auskunft über die WM-Mission in Südafrika. Sie bedeutet eine besondere Herausforderung, weil dort im Juni Winter herrscht.

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Nach der DV gab Peter Stadelmann, der Delegierte der Nationalmannschaft, in einem Interview mit dem Widnauer SGKFV-Ehrenmitglied Beni Bruggmann Auskunft über die WM-Mission in Südafrika. Sie bedeutet eine besondere Herausforderung, weil dort im Juni Winter herrscht. So hat Fifa-Präsident Sepp Blatter empfohlen, in den schlecht geheizten Hotels eigene Radiatoren aufzustellen.

In sportlicher Hinsicht müsse sich noch einiges positiv entwickeln. So sei es unbedingt nötig, dass Alex Frei wieder fit werde, und im Abwehrzentrum suche Trainer Ottmar Hitzfeld noch dringend Leute. Philipp Senderos sei ein guter Verteidiger, benötige bei Everton aber dringend Spielpraxis.

Was die weitere Zukunft betreffe, habe St. Gallen gute Chancen, bei «mittelgrossen Länderspielen» in Zukunft erste Wahl zu sein.

Denn Luzern, ein potenzieller Konkurrent, habe einen grossen Fehler begangen: Im zukünftigen Stadion wird ein Kunstrasen installiert, doch Nationalcoach Ottmar Hitzfeld will ausschliesslich auf Naturrasen antreten, wie es auf internationaler Ebene üblich ist.

Ob im Schweizer WM-Kader Ostschweizer dabei sind, ist unsicher.

Der im Testspiel gegen Uruguay eingesetzte Davide Chiumiento aus Heiden ist laut Stadelmann «kaum der Spieler, der die Schweiz in die Halbfinals führen wird». Der bei St. Gallen gross aufspielende Moreno Costanzo habe eine sehr positive Entwicklung hinter sich: «Ob er sich aber auf international höchstem Niveau bewähren kann, ist aber noch nicht abschätzbar», sagte Stadelmann auf Anfrage.

Einblick gewährte Stadelmann in die Prämienverhandlungen. Er warb für Verständnis dafür, dass bei diesem international vielbeachteten Turnier Prämien für die besten Schweizer Spieler ausgeschüttet werden. Die Gelder für das allfällige Erreichen der Achtelfinals beantragt er, in US-Dollar auszuzahlen, um Schwankungsrisiken auszuschliessen, denn die Fifa bezahlt die Landesverbände in der US-Währung. (fk, ys)

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