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Im Gespräch mit Heinz Büchler, dem einstigen Platzkassier des FC Widnau, wurde eine Erinnerung wach: In den siebziger Jahren gaben die Fussballer aus Widnau regional den Ton an. Sie spielten in der 1. Liga, der damals höchsten Amateurliga, und feierten schöne Erfolge.

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Im Gespräch mit Heinz Büchler, dem einstigen Platzkassier des FC Widnau, wurde eine Erinnerung wach: In den siebziger Jahren gaben die Fussballer aus Widnau regional den Ton an. Sie spielten in der 1. Liga, der damals höchsten Amateurliga, und feierten schöne Erfolge. Doch für den wahren Widnauer Fan (wie überhaupt jeden Fan) gibt weder die Liga-Zugehörigkeit noch die Platzierung den Ausschlag für anhaltende Treue. Vielmehr ist die Lust auf Fussball, die Freude am Spiel der Grund, dass das Senioren- und Veteranen-Gründungsmitglied Heinz Büchler noch heute regelmässig auf dem Fussballplatz anzutreffen ist.

So sehr er den Fussball liebt, so leidenschaftlich betreibt Ruedi Schmitter das Velofahren. Das langjährige Vorstandsmitglied des Radfahrerverbandes Mittelrheintal legte jedes Jahr Tausende von Kilometern zurück und überwand als junger Mann an einem einzigen Tag drei Pässe, darunter den Klausenpass sowie den Gotthard.

Beim Redaktionswagen wurde aber nicht nur in Erinnerungen geschwelgt und von Sport geredet, sondern auch tüchtig angepackt. Denn als der Sturm plötzlich tobte und das Redaktionszelt wegzufegen drohte, war schnelle Hilfe willkommen. Sepp Hutter, Geschäftsführer der Rhenusana-Krankenkasse, krallte sich unverzüglich an eine der Stangen – nicht, um sich selbst zu schützen, sondern um die Redaktion vor Schaden zu bewahren. Den passenden Kommentar zum Unwetter hatte Gemeinderat Urban Hämmerle parat: Politisch sei es in Widnau nicht ganz so stürmisch. (gb)

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