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SPORTLEREHRUNG: Grenzen des Denkens öffnen

Die Sportschule Appenzellerland führte ihren Sportawards-Abend durch. Der Sportschule gehören 59 Jugendliche aus acht Kantonen an. Ausgezeichnet wurde auch eine Vorderländerin.
Die Lutzenberger Curlerin Laura Engler (2. v. l.) wurde als Teamsportlerin des Jahres der Sportschule Appenzellerland geehrt. Moderiert wurde die Preisverleihung von den Altstätter Leichtathleten Kevin Oeler (links) und Yves Zellweger. (Bild: Erich Brassel)

Die Lutzenberger Curlerin Laura Engler (2. v. l.) wurde als Teamsportlerin des Jahres der Sportschule Appenzellerland geehrt. Moderiert wurde die Preisverleihung von den Altstätter Leichtathleten Kevin Oeler (links) und Yves Zellweger. (Bild: Erich Brassel)

SPORTLEREHRUNG. Ehre, wem Ehre gebührt: An Julien Scheiwiller und Lara Baumann wurden nicht nur von den Moderatoren, sondern auch aus dem Publikum Fragen gerichtet. Der 16-jährige Badmintonspieler aus Niederbüren und die 14-jährige Skifahrerin aus Appenzell waren von den Trainern der Sportschule Appenzellerland zu den Sportschülern des Jahres gewählt worden.

Von Spitzensportlern befragt

Am Freitag durften sie am Sportawards-Abend in der Kantonsschule Trogen die Ehrung entgegennehmen. Moderatoren der feierlichen Preisverleihung waren die Altstätter Yves Zellweger und Kevin Oeler. Zellweger, der momentan verletzte Weitspringer, träumt von einem Start an den Olympischen Spielen in Rio; dazu muss er im Sommer 8,15 m springen (Bestweite 8,03). Am Freitag in Trogen befragte er die jungen Sportlerinnen und Sportler nach ihren Zielen.

Es war zu erfahren, dass Lara Baumann sieben Paar Skier besitzt und im Sommer ab und zu in einer Skihalle in Holland trainiert. Das Vorbild der Teufner Sekundarschülerin? «Namensvetterin Lara Gut.»

Julien Scheiwiller hat mit Uzwil den ersten NLA-Einsatz hinter sich und ist die europäische Nummer 1 seiner Alterskategorie. «Die Rangliste ist noch nicht aussagekräftig, weil erst zwei Turniere zählten», blieb der junge Mann bescheiden.

Auszeichnung für Laura Engler

Der Titel «Newcomer des Jahres» ging an Orientierungsläuferin Deborah Stadler, jener als «Teamsportlerin des Jahres» an Curlerin Laura Engler aus Lutzenberg. Sie hat kürzlich an den europäischen Jugendspielen mit dem Schweizer Team die Bronzemedaille gewonnen.

Verwaltungsratspräsident Hans Höhener freute sich, den Angehörigen, Sponsoren, Vertretungen aus Politik, Vereinen, Verbänden, Stiftungen und Partnerschulen für die Unterstützung zu danken. «Die Grenzen unseres Denkens sind die Grenzen des Erfolges», sagte er. «Wir brauchten Mut, als wir 2005 die Sportschule gegründet haben. Wir haben die Grenzen geöffnet und dürfen auf eine sehr gute Entwicklung blicken.»

Aktuell gehören 59 Jugendliche aus acht Kantonen der Sportschule an; diese betreut weitere 90 Athletinnen und Athleten. Er sei platt gewesen, er sei begeistert gewesen, «und ich bin es immer noch», sagte Michael Zurwerra, Rektor der Kantonsschule Trogen, angesprochen auf seine ersten Eindrücke von der Sportschule. Zurwerra hatte früher das Kollegium in Brig geleitet und eine Schneesportschule aufgebaut. (pf, ys)

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