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SPORTLER DES JAHRES: Thomas Litschers Nachfolger

Stiven Thür aus Berneck erlebte ein Traumjahr, in der nächsten Saison wird seine Konkurrenz aber gewichtiger.

Der 16-jährige Stiven Thür kommt aus einer Radsport-Familie. Remo Thür, der Adoptiv-Vater des in Kolumbien geborenen Buben, war ein erfolgreicher Elite-Amateur auf der Strasse. Sein Götti Jürg Graf, der heute auch sein Trainer ist, fuhr früher selbst als Mountainbike-Profi.

So weit ist der 16-jährige Polymechaniker-Lehrling noch nicht. Aber er tritt im kommenden Jahr erstmals regelmässig gegen internationale Konkurrenten an – im Radsport sind internationale Einsätze, mit wenigen Ausnahmen, erst ab der Kategorie U19 vorgesehen.

Erster Sieg bei zweiter Nomination für Thür

Stiven Thür konnte an der Sportlerwahl nicht teilnehmen, weil er im Trainingslager auf Gran Canaria weilt. Für ihn nahm Ehrengast Thomas Litscher das Preisgeld von 500 Franken in Empfang. Mit Litscher konnte Stiven Thür auch schon Trainingsausfahrten unternehmen. Und der Thaler ist auch sein Vorgänger: Thomas Litscher war der letzte Mountainbiker, der (2011) zum Rheintaler Sportler des Jahres gewählt worden ist.

Damals war Thomas Litscher bereits U23-Weltmeister. Er hatte mehr als zwei Anläufe gebraucht, um die Auszeichnung zu gewinnen – mit seinen Erfolgen hat er aber bestimmt ein Stück weit den Weg für Stiven Thür & Co. geebnet.

Als ein Mountainbiker, der in der Schweiz an der Spitze mithält, kann sich Stiven Thür auch international einiges ausrechnen. Aber vorerst geht es für ihn primär darum, genug UCI-Punkte zu sammeln, um nicht weit hinten starten zu müssen. Deshalb bestreitet er bereits am 25. Februar ein Rennen in Verona, und aus diesem Grund hat er auch die Quer-Saison bereits im Dezember abgebrochen: «Ich brauche auch mal Pause, sonst lauge ich gegen Saisonende aus.»

Erster WM-Einsatz in Lenzerheide?

Dann steht Stiven Thürs grosses Ziel fürs kommende Jahr: Die Weltmeisterschaften in Lenzerheide von Anfang September. Dort will er sich einen Startplatz sichern – und wenn möglich auch um die Spitzenpositionen fahren.

Bisher ist ihm das meist gelungen: Er wurde vor zweieinhalb Jahren U15-Europameister und hat im letzten Jahr alle drei für ihn möglichen Schweizer Meistertitel in der U17 gewonnen: Im Radquer, auf der Strasse und in seiner Paradedisziplin Cross Country.

«Dieses Triple war mein Ziel, ich sah letztes Jahr einfach die Möglichkeit dazu», sagt Stiven Thür. Dafür hat er Erfahrungen auf der Strasse gesammelt: «Das war vom Kopf her schwierig, auf der Strasse muss man viel taktischer fahren als im Mountainbike.» (ys)

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