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SPITZENRESTAURANTS: Zwei Aufsteiger im «Gault Millau 2017»

Am Montag ist das «Gault Millau»-Ranking 2017 erschienen. Im Rheintal zählen nach wie vor vier Lokale zu den besten 800 Restaurants der Schweiz, im Vorderland sind es sechs.
Susi Miara
Gino Kobi und Ramona Eigenmann vom «Landhaus» freuen sich über 14 Gault-Millau-Punkte. (Bild: Susi Miara)

Gino Kobi und Ramona Eigenmann vom «Landhaus» freuen sich über 14 Gault-Millau-Punkte. (Bild: Susi Miara)

Die Gastrokritiker des Gault Millaus haben wieder 800 Restaurants getestet und Punkte vergeben. Im Rheintal und im Appenzeller Vorderland konnten alle Restaurants ihre Anzahl Punkte halten oder sogar erhöhen.

Das Restaurant Landhaus in Rheineck wurde neu mit 14 Punkten bewertet. «Das junge Wirtepaar Gino Kobi und Ramona Eigenmann beweist, dass ein Laden auch in Grenznähe läuft, wenn Service, Preis und Küche stimmen», steht im aktuellen Gastroführer.

Bestätigung für jahrelangen Einsatz

Vor einem Jahr schaffte das Restaurant Landhaus erstmals den Eintrag im Gault Millau – und dies gleich mit 13 Punkten. Seit 2013 bewirten Gino Kobi und Ramona Eigenmann in ihrem Lokal Gäste. Vorher führten sie fünf Jahre lang das Restaurant Rössli in Rehetobel. Vor allem Chef Gino Kobi überraschte die Tester mit viel Phantasie und Qualität. «In meiner Arbeit steckt Herzblut», sagt der experimentelle Koch. Vor allem überzeuge er mit einer regionalen, saisonalen Küche. «Wir machen bei uns alles selbst, angefangen beim Brot, über Pasta und Pralinen bis zum Glace.» Und wie es die Gastrokritiker gut formuliert haben, habe er vor der Konkurrenz aus dem nahen Ausland keine Angst. «Man muss seinem Stil treu bleiben und die Gäste immer aufs Neue überraschen», sagt Gino Kobi. Die 14 Gault-Millau-Punkte sind für ihn eine Bestätigung für den jahrelangen Einsatz. Unter Druck stehe er trotzdem nicht. Er habe keine Angst, Punkte zu verlieren: «Für mich ist es eher ein Ansporn, die Qualität sowohl im Service als auch in der Küche zu halten.»

Das Restaurant Zur Fernsicht in Heiden konnte sich von 15 auf 16 Punkte verbessern. Zu diesem Lokal kann man im Gault Millau lesen: «Tobias Funke ist ein Qualitäts-Freak. Produzenten müssen sich ins Zeug legen, dass sie als <Fernsicht>-Lieferanten gelistet werden und nur die besten Produkte schaffen es in seine Küche. Das spürt man – und wie sie der Chef zubereitet, ist prima: Gang für Gang zeigt Bodenständigkeit und Authentizität.»

An der Spitze der Rheintaler Lokale steht wie bereits letztes Jahr mit 16 Punkten das Restaurant Paul's in Widnau, im Appenzellischen Rehetobel das Restaurant Zum Gupf mit 17 Punkten.

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