Spitzen-Verfolger

Au-Berneck bleibt nach dem 6:4-Torfestival bei Schlusslicht Triesen in der Rückrunde ungeschlagen.

Paul Gehrig
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Gewinnt Au-Berneck am Dienstag das Nachholspiel gegen Buchs, beträgt der Rückstand des Drittplatzierten auf die Leader drei Spiele vor Schluss noch drei bzw. vier Punkte. Beim Sieg gegen Triesen stach wieder einmal Volkan Akyildiz heraus, der dank seinem Hattrick mit 21 Toren die Liste der besten Schützen anführt.

Au-Berneck verschwendete keine Zeit und stürmte von Anfang an aggressiv nach vorne. Jedoch weder Akyildiz noch Zivic konnten zu Beginn Kindle bezwingen. Triesen wurde aber durch Konter gefährlich. In der 12. Minute, als die Auer-Abwehr einen Triesner Angreifer ziehen liess und ihn Torhüter Scheier nur noch per Foul stoppen konnte. Baiao trat an, aber Scheier kratzte den flachen Elfer grandios aus der Ecke. Nur zwei Minuten später klingelte es im Auer Kasten. Claudio Beck schoss seine Farben mit einem Flachschuss in Führung. Au liess sich nicht aus der Ruhe bringen und machte das Spiel weiter. Es mangelte auch nicht an Chancen, aber bis zur 39. Minute fehlte es an der Präzision. Kum schickte per Steilpass die Auer Lebensversicherung Volkan Akyildiz, der seinen Gegenspieler überlief und zum 1:1 einschob. Kurz darauf hätte er fast nachgedoppelt, traf aber nur den Pfosten.

Auch nach der Pause war Au spielbestimmend. Nur vier Minuten waren gespielt, als Tsalekou allein auf Kindle stürmte und diesen wunderschön zum 2:1 überlobbte. In der 64. Minute herrschte dann Verwirrung auf dem Spielfeld: Der Schiedsrichter zeigte Kindle Gelb-Rot, obwohl dieser noch keine gelbe Karte hatte. Der Schiedsrichter widerrief deshalb seine Entscheidung. Knapp 20 Minuten vor Spielschluss stürmte Volkan Akyildiz von rechts in Richtung Tor und bediente Tsalekou. Dieser musste nur noch einschieben. Die Auer bestraften das Heimteam, das selbst das leere Tor nicht traf, für ihre Ineffizienz. Aliu spielte sich mit einem Doppelpass frei und schlenzte den Ball in die Maschen. Diese Offensivaktion hatte das Prädikat Weltklasse verdient. Doch Triesen gab noch nicht auf. In der 78. und 82. Minute verkürzte der Tabellenletzte auf 3:4. Die Auer-Abwehr hatte jeweils schlecht ausgesehen.

Doch Triesen konnte immer noch nicht Akyildiz stoppen. Gulan schickte diesen steil, der Verteidiger unterschätze den Ball, noch eine Finte und schon stand es 5:3. Triesen blieb hartnäckig, erzielte per Konter den Anschlusstreffer. Doch das Duo Gulan-Akyildiz sorgten für das letzte Tor des Spiels: Nach Gulans Steilpass traf Akyildiz zum Dritten.