Spitex-Gönnerverein Widnau sucht einen neuen Namen

Die Mitglieder des Spitex-Gönnervereins Widnau stimmten an der HV über Neuerungen ab.

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Hauptversammlung unter Corona-Auflagen: Anstatt der üblicherweise gut einhundert Mitglieder, fanden in diesem Jahr 39 Mitglieder den Weg zur HV ins Jakobihus.

Hauptversammlung unter Corona-Auflagen: Anstatt der üblicherweise gut einhundert Mitglieder, fanden in diesem Jahr 39 Mitglieder den Weg zur HV ins Jakobihus.

Bild: pd

Im Mittelpunkt des Interesses stand an der neunten Hauptversammlung der gemeinsame Antrag des Vorstandes und eines Mitglieds: «Der Vorstand wird beauftragt, an der nächsten Mitgliederversammlung 2021 eine Namensänderung inklusive neuem Logo sowie eine Anpassung der Vereinsstatuten zur Abstimmung vor­zulegen.» Dies, weil sich die Tätigkeit des Gönnervereins in den letzten Jahren zunehmend von den klassischen Spitex-Aufgaben entfernt.

Vereinstätigkeit hat anderen Schwerpunkt

2011 war der Spitex-Gönner­verein zur Unterstützung der Widnauer Spitexdienste gegründet worden. Inzwischen sind die Spitexdienste der politischen Gemeinde angegliedert, das Spitexpersonal ist damit Gemeindepersonal und die Gemeinde für dessen Ausrüstung und Arbeitsmaterial zuständig.

Heute liegt das Gewicht der Vereinstätigkeit darauf, den älteren Widnauern ihr Dorf lebenswert zu erhalten und etwas zu ihrem Wohlbefinden bei­zutragen. Dies geschieht unter anderem durch interessante Vorträge zur Gesundheit und Vorsorge im Alter, durch Seniorenausflüge, einen regelmäs­sigen Mittagstisch für Senio­rinnen und Senioren im Res­taurant Hecht, das Fasnachts­kränzli sowie durch die Förderung der ehrenamtlichen Altersarbeit.

Im neuen Namen soll der Begriff Spitex daher gelöscht werden und die Neuausrichtung des Vereins ihren Niederschlag finden. Auch das Spitexlogo soll nicht mehr verwendet werden. Die anwesenden Mitglieder zeigten sich in der Diskussion von den Argumenten der Initiantin und des Vorstandes überzeugt und stimmten einstimmig und ohne Enthaltungen dem Antrag zu. Der Vorstand kann sich an die Arbeit machen. (pd)