Spitalregion mit fast einer Million Gewinn

Die Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland zieht eine positive Bilanz über das vergangene Betriebsjahr. Es wird ein Gewinn von fast einer Million Franken ausgewiesen.

Drucken
Teilen

ALTSTÄTTEN. Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann erinnerte an einer Medienorientierung an die unerwartet deutliche Annahme der Spitalvorlagen Altstätten und Grabs und meinte: «Dieses hervorragende Resultat ist nicht nur ein Meilenstein in der Geschichte der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland, sondern zeigt auch eindrücklich, dass die Spitalstrategie breit abgestützt ist.»

Auch finanziell blickt die SR RWS auf ein erfolgreiches Jahr zurück, denn das Jahr 2014 konnte mit einem Unternehmensgewinn von knapp einer Million Franken abgeschlossen werden.

Fünf Prozent mehr Ertrag

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Betriebsertrag von 185,2 Mio. Franken erzielt, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 5,1 % entspricht. «Dies ist vor allem auf eine Leistungssteigerung sowohl beim stationären als auch beim ambulanten Bereich zurückzuführen, besonders in der inneren Medizin, in der Akutgeriatrie und in der Geburtshilfe», erklärt Jürg Zwahlen, Leiter des Fachbereichs Finanzen. Die stationären Austritte liegen bei 16 128 und weisen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 465 Austritten oder drei Prozent aus.

Rekord: 1157 Geburten

Dabei konnte die SR RWS im vergangenen Jahr mit 1157 Geburten einen Geburtenrekord verzeichnen. Dies ist unter anderem auf die steigende Zahl der Liechtensteiner Geburten aufgrund der Schliessung der Geburtenstation im Liechtensteinischen Landesspital zurückzuführen.

Lebensqualität erhalten

Die Altersmedizin in der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland behandelt an den Standorten Walenstadt und Altstätten unter anderem Patienten und Patientinnen mit Funktionsstörungen wie Gang- und Standschwierigkeiten, Hirnleistungsproblemen, Lähmungen und Patienten und Patientinnen mit einer verlängerten Genesungszeit nach anderen akuten Erkrankungen oder Operationen. Ein interdisziplinäres Team sorgt dabei für den Erhalt von Gesundheit, Selbständigkeit und für Lebensqualität der älteren Menschen. Zu den Zielen der Behandlung gehören unter anderem das Wiederherstellen oder Erhalten der Selbständigkeit im täglichen Leben sowie die Vermeidung oder Verminderung einer Pflegebedürftigkeit und das Behandeln und Vorbeugen akuter Erkrankungen. (pd)